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Zusatzstoffe

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Ohne Zusatzstoffe geht es oft nicht bei der Herstellung von Lebensmitteln. Doch der Grundsatz sollte sein: so wenig wie möglich. Zusatzstoffe sind Stoffe, die Lebensmitteln absichtlich zugesetzt werden, um bestimmte technologische Wirkungen, zum Beispiel Konservieren, Färben oder Dicken, zu erzielen. Es gilt das Verbotsprinzip (§ 6 des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuchs LFGB) mit Erlaubnisvorbehalt, d. h. Zusatzstoffe dürfen nur verwendet werden, wenn sie ausdrücklich zugelassen (= erlaubt) sind. Welche Zusatzmittel erlaubt sind, regelt die Verordnung über die Zulassung von Zusatzstoffen zu Lebensmitteln zu technologischen Zwecken …

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Ohne Zusatzstoffe geht es oft nicht bei der Herstellung von Lebensmitteln. Doch der Grundsatz sollte sein: so wenig wie möglich. Zusatzstoffe sind Stoffe, die Lebensmitteln absichtlich zugesetzt werden, um bestimmte technologische Wirkungen, zum Beispiel Konservieren, Färben oder Dicken, zu erzielen. Es gilt das Verbotsprinzip (§ 6 des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuchs LFGB) mit Erlaubnisvorbehalt, d. h. Zusatzstoffe dürfen nur verwendet werden, wenn sie ausdrücklich zugelassen (= erlaubt) sind. Welche Zusatzmittel erlaubt sind, regelt die Verordnung über die Zulassung von Zusatzstoffen zu Lebensmitteln zu technologischen Zwecken (Zusatzstoff-Zulassungs-verordnung – ZZulV).
In der Zutatenliste verpackter Lebensmittel müssen die Zusatzstoffe aufgeführt sein, und zwar mit ihrem Klassennamen (zum Beispiel Konservierungsstoff) und mit der E-Nummer (zum Beispiel E200) oder dem Namen des verwendeten Stoffes (zum Beispiel Sorbinsäure). Die E-Kennzeichnung macht den Stoff auf dem gesamten europäischen Markt unverwechselbar. Der Verbraucher kann sicher sein, dass der jeweilige Zusatzstoff auf seine gesundheitliche Unbedenklichkeit überprüft und nach Prüfung der technologischen Notwendigkeit zur Zulassung empfohlen wurde.