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Deutsches Qualitätsweinsystem

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Das deutsche Weingesetz (WeinG 1994) teilt die Weine ausschließlich nach dem Zuckergehalt des Mostes (in Grad Oechsle), verbunden mit einer Regionalbezeichnung, aber ohne Ursprungs- oder Lagenklassifizierung, in vier Güteklassen ein:

  • der Prädikatswein (frühere Bezeichnung: „Qualitätswein mit Prädikat”, QmP)
  • gefolgt vom Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (QbA)
  • Landwein
  • und dem Tafelwein.
    Die Erlangung der oberen zwei Stufen setzt das Bestehen einer Amtlichen Weinprüfung, einer im wesentlichen sensorischen Prüfung voraus, die primär den Verkauf nicht verkehrsfähiger Weine verhindern, das heißt, fehlerhafte Weine auszusortieren will. Das Bestehen der Amtlichen Prüfung wird …
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Das deutsche Weingesetz (WeinG 1994) teilt die Weine ausschließlich nach dem Zuckergehalt des Mostes (in Grad Oechsle), verbunden mit einer Regionalbezeichnung, aber ohne Ursprungs- oder Lagenklassifizierung, in vier Güteklassen ein:

  • der Prädikatswein (frühere Bezeichnung: „Qualitätswein mit Prädikat”, QmP)
  • gefolgt vom Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (QbA)
  • Landwein
  • und dem Tafelwein.
    Die Erlangung der oberen zwei Stufen setzt das Bestehen einer Amtlichen Weinprüfung, einer im wesentlichen sensorischen Prüfung voraus, die primär den Verkauf nicht verkehrsfähiger Weine verhindern, das heißt, fehlerhafte Weine auszusortieren will. Das Bestehen der Amtlichen Prüfung wird auf den Etiketten der Weine mit der Amtlichen Prüfnummer (AP-Nr.) ausgewiesen. Das deutsche Weingesetz verbietet das Inverkehrbringen von Kunstwein, was mit EU-Recht unvereinbar ist.
    Durch die neue EU-Weinmarktordnung wurden die Qualitätsstufen seit August 2009 umbenannt, wie in allen anderen Weinanbauländer der EU auch. In Deutschland und anderen deutschsprachigen Staaten wird zum Beispiel der bisherige Landwein zu „Wein mit geschützter geografischer Angabe g.g.A.". Die bisherigen Einteilung weichen einem a) Wein ohne Herkunftsangabe b) Wein mit Herkunftsangabe (hierunter fallen Qualitätswein, Prädikatswein mit Amtlicher Prüfung) und c) Wein mit geschützter Herkunft.

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