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Sémillon

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Sémillon ist eine alte Weißweinsorte, die mit einer Anbaufläche von etwa 11.570 Hektar besonders in Frankreich ihre Verbreitung und Bedeutung hat. Weitere Flächen finden sich in Chile (846 Hektar), Argentinien, Südafrika (1.182 Hektar), Australien (6.112 Hektar), Israel und Kalifornien.
Die walzenförmige Traube ist mittelgroß, geschultert und dichtbeerig. Die rundlichen Beeren sind mittelgroß und von goldgelber Farbe, die bei Vollreife der Beeren ins leicht Rosafarbene wechselt. Die Beeren besitzen eine dünne Schale und haben im Geschmack eine leichte Muskatnote.
Sémillon wird oft gemeinsam mit Sauvignon Blanc und Muscadelle verschnitten, mit denen sie sich ideal ergänzt. Im Bordeaux ist …

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Sémillon ist eine alte Weißweinsorte, die mit einer Anbaufläche von etwa 11.570 Hektar besonders in Frankreich ihre Verbreitung und Bedeutung hat. Weitere Flächen finden sich in Chile (846 Hektar), Argentinien, Südafrika (1.182 Hektar), Australien (6.112 Hektar), Israel und Kalifornien.
Die walzenförmige Traube ist mittelgroß, geschultert und dichtbeerig. Die rundlichen Beeren sind mittelgroß und von goldgelber Farbe, die bei Vollreife der Beeren ins leicht Rosafarbene wechselt. Die Beeren besitzen eine dünne Schale und haben im Geschmack eine leichte Muskatnote.
Sémillon wird oft gemeinsam mit Sauvignon Blanc und Muscadelle verschnitten, mit denen sie sich ideal ergänzt. Im Bordeaux ist sie vor allem am „Rive gauche” (linkes Ufer der Garonne) vertreten. Hier ist sie in den Süßweinen des Bereichs Graves (mit Cérons und Sauternes) enthalten, zum Beispiel im wohl berühmtesten französischen Süßwein Château d’Yquem. Ebenso werden aber auch ausgezeichnete trockene Weine aus ihr gekeltert, wie unter anderem im Bereich Pessac-Léognan. Sie ist die Basissorte für die Spitzenweine von Sauternes.
Sémillon bringt Süße und Öligkeit und sichert Langlebigkeit. Goldfarben, likörartig, kräftig und elegant ist ihr Charakter. Sie duftet nach Honig, Linden und Akazienblüten. Traditionell werden die Weine im Barrique ausgebaut. Zur Abfüllung sind sie blassgelb bis bernsteingold. In der Flasche vertieft sich die Farbe, bis sie schließlich einen fuchsroten Anflug bekommt. Die vordergründige Süße verliert sich, wirkt nach mehreren Jahrzehnten Lagerung fast trocken und karamellisiert.

Wissenswertes

Der Name „Sémillon” heißt übersetzt „kleiner Sämling" oder könnte sich aus dem Anbaugebiet Saint Emillion ableiten. Erwähnt wurde die Sorte erstmalig 1771 in Puy-l’Eveque.

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