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Calabrese

Synonym: Nero d’Avola
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Calabrese ist eine rote Rebsorte, aus der in der Regel recht alkoholstarke und konzentrierte Weine produziert werden. Der Wein hat zumeist eine sehr ausgewogene Säure, ist harmonisch und körperreich. Der „Nero d’Avola” beispielsweise zeichnet sich unter anderem durch seine mittelgroßen Trauben aus, die eine dicke schwarz-blaue Schale besitzen. Die dunkle Schale ist besonders reich an Polyphenolen, die als sehr gesundheitsfördernd gelten und unter anderem entzündungshemmend und krebsvorbeugend wirken sollen. Die Trauben enthalten außerdem vergleichsweise viele Tannine, die sich – bei der professionellen Aufbereitung der Traubensorte – äußerst positiv auf den Geschmack des Weines auswirken …

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Calabrese ist eine rote Rebsorte, aus der in der Regel recht alkoholstarke und konzentrierte Weine produziert werden. Der Wein hat zumeist eine sehr ausgewogene Säure, ist harmonisch und körperreich. Der „Nero d’Avola” beispielsweise zeichnet sich unter anderem durch seine mittelgroßen Trauben aus, die eine dicke schwarz-blaue Schale besitzen. Die dunkle Schale ist besonders reich an Polyphenolen, die als sehr gesundheitsfördernd gelten und unter anderem entzündungshemmend und krebsvorbeugend wirken sollen. Die Trauben enthalten außerdem vergleichsweise viele Tannine, die sich – bei der professionellen Aufbereitung der Traubensorte – äußerst positiv auf den Geschmack des Weines auswirken können.
Die Sorte ist sehr hitzebeständig und genügsam. Zur Erziehung der Rebe wird bei ihrem Anbau zumeist das in Italien weitverbreitete und traditionell genutzte „Alberello-System“ angewendet. Wenn die Rebe regelmäßig schön kurz geschnitten wird, ergeben die saftigen Trauben schmackhafte Weine, die zum Teil an Bitterschokolade, Vanille, süße Kirschen, würzige Kräuter, saftige und reife Beeren oder an Lakritze erinnern.
Der Calabrese gilt als Rotweinsorte von besonders hoher Qualität und ist für den sizilianischen Weinanbau, der in den 1990er Jahren erneuert wurde, sehr wichtig. Im 19. Jahrhundert war die Rebsorte nur in wenigen Provinzen wie Ragusa, Syrakus oder Caltanissetta zu finden und befand sich generell eher auf dem Rückzug. Doch seit der Weinanbau auf Sizilien erneut mit großem Erfolg betrieben wird, ist auch der Calabrese wieder auf dem Vormarsch und wird heutzutage in fast allen italienischen Provinzen angebaut.
Erst seit wenigen Jahren wird der Calabrese auch sortenrein gekeltert. Lange Zeit wurde er fast ausschließlich mit anderen lokalen Rebsorten vermischt. Seit Kurzem wird sein Verschnitt aber auch international bekannten Weinsorten wie zum Beispiel Merlot oder Cabernet Sauvignon beigemischt. Der Calabrese ist bis heute in fast allen sizilianischen Rotweinsorten enthalten, die mit dem DOC-Siegel (Denominazione di origine controllata) gekennzeichnet sind.
Die Rebsorte wird vor allem in Süditalien und dort in erster Linie auf Sizilien angebaut. Allein auf der Insel Sizilien wird der Calabrese auf einer Anbaufläche von rund 18.000 Hektar gezüchtet. Den Namen „Calabrese“ bekam die Rebsorte übrigens vermutlich durch die Region Kalabrien, wo die Sorte ebenfalls entstanden sein könnte. Heute wird Calabrese dort allerdings kaum noch angebaut.
Mittlerweile sind auch in der Schweiz kleine Bestände zu finden. Die Anbauflächen in der Größe von etwa 0,1 Hektar sind jedoch im Vergleich zu den Flächen auf Sizilien kaum der Rede wert. Vor allem der sortenreine Calabrese ergibt gefällige, unkomplizierte Weine und ist für sein sehr feines Aroma und für seine großen Entfaltungsfähigkeiten bekannt. Deshalb ist er gut für einen Ausbau im Holzfass geeignet. Aber auch im Stahltank kann die sizilianische Rebsorte gut ausgebaut werden und ihr Aroma voll entfalten.

Verzehrhinweis

Natürlich kann eine Flasche Calabrese perfekt zu einem edlen Essen genossen werden. Der vollmundige Wein passt besonders gut zu aromatischen und üppigen Fleischgerichten. Gänse- oder Entenbraten harmonieren optimal mit dem rustikalen Charakter des Weines. Auch kräftig gewürzte Spareribs kommen in Kombination mit dem Nero d’Avola noch besser zur Geltung. Aber auch zu typisch italienischen Gerichten wie Pizza oder stark gewürzter Pasta kann der Wein gut getrunken werden. Der samtige Geschmack des Rotweines unterstützt den intensiven Genuss der leckeren Speisen. Da Calabrese viel Säure enthält, empfinden Weinkenner ihn selbst zu üppigen Gerichten keinesfalls als zu schwer.

Unterscheidungsmerkmal (Wein)

nach Weintraubensorte

Wein entspricht Wein

Kundenwunsch

Ausschließend