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Blaufränkische

Synonym: Francon blau

In Mähren und in der Slowakei ist diese Rebsorte unter den Namen Frankovka oder Francon blau oder Moravka bekannt.

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Franconia

In Italien hat sich der Anbau des Blaufränkischen, der von Rovasenda (1887) als Blaufranchieser zitiert wurde, in den östlichen Teil Nord-Italiens ausgedehnt, vor allem nach dem Auftreten der Fillossera. Bis in die 50er Jahre des 19. Jahrhunderts waren die Bezeichnungen Blaufränkischer oder Limberger geläufiger, danach wurde die Bezeichnung Franconia bevorzugt. Der Name Franconia stammt sicherlich von dem Wort frankisch ab, das im Mittelalter benutzt wurde, um die Fremden zu bezeichnen, die deutsch sprachen. Im Friaul bestätigt sich der Anbau des Franconia bereits seit 1879, einige Jahre zuvor wurde diese Rebsorte in der Provinz Venedig, in Caorle angebaut (1877), während eine Verbreitung in der Provinz von Bergamo erst nach 1929 bestätigt wird. Allerdings ist die Rebsorte in Italien nicht sehr verbreitet: Die Anbaufläche in der Provinz von Bergamo beläuft sich auf ca. 40 ha, vorwiegend im Hügelgebiet; im Friaul wo diese Rebsorte nach 1920 seine Verbreitung fand, wird diese in der Gegend um Udine, Gorizia und in den Gebieten von Cervignano und Palmanova, angebaut. In der Gegend von Treviso wird sie in Motta di Livenza von der Azienda Moletto auf einer Fläche von 9 ha angebaut.

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Frankinja crna

In Kroatien ist die Sorte unter dem Namen Sgarze Frankische oder Frankinja crna bekannt.

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Frankovka

In Mähren und in der Slowakei ist diese Rebsorte unter den Namen Frankovka oder Francon blau oder Moravka bekannt.

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Kékfrankos

Die Ungarn bauen die Rebe Lemberger als Kékfrankos hauptsächlich im Weinbaugebiet Sopron, am Südufer des Neusiedlersees, am Plattensee (Balaton) und im südlichsten Weinbaugebiet Ungarns, in Villány, an. Dort erbringt die Rebe, die auch oft als Gamay noire (nicht identisch mit der französischen Sorte Gamay) oder Nagyburgundi abgefüllt wird, ihre national besten Ergebnisse. Der Kékfrankos hat auch weitgehend den Kadarka im Egri bikavér (Erlauer Stierblut) als Trägersorte abgelöst.

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Kelifrankis , Lemberger

Seit 1870, durch die Herrschaft der Habsburger, wurde der Blaufränkische in die angrenzenden Länder ausgeführt, wie Deutschland. Hier wird diese Rebsorte Lemberger oder Limberger oder Blauer Limberger genannt.

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Limberger Noir

Zwischen 1875 und 1900 wurde diese Rebsorte in Frankreich in den Regionen des Zentrums (Departement de Cher) und im Süden (Departement di Puy de Dome) angebaut und ist hier seitdem unter dem Namen Limberger oder Limberger Noir bekannt.

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Limberger Schwartz

Seit 1870, durch die Herrschaft der Habsburger, wurde der Blaufränkische in die angrenzenden Länder ausgeführt, wie das Elsaβ, wo diese Rebsorte als Limberger, Limberger Schwartz, Blauer francischer oder Blaufränkischer bekannt ist.

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Moravka

In Mähren und in der Slowakei ist diese Rebsorte unter den Namen Frankovka oder Francon blau oder Moravka bekannt.

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Sgarze Frankische

In Kroatien ist die Sorte unter dem Namen Sgarze Frankische oder Frankinja crna bekannt.

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Die Rotweinsorte Blaufränkisch wird hauptsächlich in Österreich, Deutschland und Ungarn angebaut, ist aber auch in Frankreich, Tschechien, ehem. Jugoslawien und Italien verbreitet. In Deutschland wird die Rotweinsorte besonders in der Weinregion Württemberg angebaut – hier findet die Bezeichnung „Lemberger” häufige Verwendung. Mitunter keltern die hiesigen Winzer aus dem Lemberger aber auch Weißwein, jedoch ist dies eher die Ausnahme.
Stammt die Weinrebe dagegen aus Österreich, hat sie ihren Ursprung vermutlich im Mittelburgenland und nennt sich „Blaufränkisch”. Die Region hat sich komplett dem Anbau dieser Rebsorte verschrieben und wird in der Welt der Weine nicht umsonst als …

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Die Rotweinsorte Blaufränkisch wird hauptsächlich in Österreich, Deutschland und Ungarn angebaut, ist aber auch in Frankreich, Tschechien, ehem. Jugoslawien und Italien verbreitet. In Deutschland wird die Rotweinsorte besonders in der Weinregion Württemberg angebaut – hier findet die Bezeichnung „Lemberger” häufige Verwendung. Mitunter keltern die hiesigen Winzer aus dem Lemberger aber auch Weißwein, jedoch ist dies eher die Ausnahme.
Stammt die Weinrebe dagegen aus Österreich, hat sie ihren Ursprung vermutlich im Mittelburgenland und nennt sich „Blaufränkisch”. Die Region hat sich komplett dem Anbau dieser Rebsorte verschrieben und wird in der Welt der Weine nicht umsonst als „Blaufränkischland” bezeichnet. Die Rebsorte findet hier optimale Bedingungen vor und profitiert von den vielen Sonnentagen im Jahr. Ähnlich wohl fühlt sich der Blaufränkisch in Ungarn, wo er in der Weinbauregion Sopron am Balaton angepflanzt wird. Dort ist die Rebsorte auch unter dem Namen „Kékfrankos” bekannt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit.
Diese Sorte wird vor allem in Weinbaugebieten mit milder Witterung und windgeschützten Lagen angebaut, bedingt durch das schnelle Wachstum seiner Reben ist sie recht anfällig für Spätfröste.
Eine Besonderheit der Rebsorte liegt in der verhältnismäßig frühen Weinlese, da der Blaufränkisch bereits sehr früh auszutreiben beginnt. So gibt der Zeitpunkt der Weinlese den Winzern die Möglichkeit, Weine zu erzeugen, die von einer bemerkenswerten geschmacklichen Vielfalt geprägt sind.
Die reife Weinrebe ist meist spärlich und kompakt, konisch und bei konsistenteren Weinreben geflügelt. Sie ist mittelgroβ, rund, gleichmäβig; die Schale ist blau-schwarz, bereift, dick; das Fruchtfleisch ist fleischig, süβ und der Saft ist in der Farbe neutral bis leicht rosafarben.
Charakteristisch für den Rotwein ist seine körperreiche, geschmeidige, samtige und rassige Struktur, die hervorragend mit seinem in der Regel ausgeprägt fruchtigen Bouquet harmoniert. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem gern gewählten Verschnittpartner mit Rebsorten wie Trollinger und Cabernet Sauvignon. Den hieraus hervorgehenden Cuvées verleiht die Sorte die nötige Komplexität und rundet sie geschmacklich auf angenehme Weise ab.

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