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Toskana-Wein

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Die Region Toskana umfasst rund 63.633 Hektar Rebfläche. So wie in Frankreich Bordeaux und Burgund die berühmtesten Weinbaugebiete sind, gilt dies in Italien – neben der Region Piemont – für die Toskana.
Auch wenn nach der Menge der erzeugten Weine die Toskana im Vergleich zu allen anderen italienischen Regionen lediglich an achter Stelle liegt, ist die Gegend wegen ihrer Chianti und der D.O.C.G-Rotweine berühmt. Rund 50 Prozent der Toskana-Weine sind D.O.C. und D.O.C.G-Weine. Es liegen insgesamt fünf D.O.C.G. Gebiete in der Toskana.
Die Hauptrebsorte der Toskana ist der Sangiovese. Im Chianti hat diese Sorte einen Anteil von mindestens 75 Prozent. Den Chianti Classico erkennt man an …

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Die Region Toskana umfasst rund 63.633 Hektar Rebfläche. So wie in Frankreich Bordeaux und Burgund die berühmtesten Weinbaugebiete sind, gilt dies in Italien – neben der Region Piemont – für die Toskana.
Auch wenn nach der Menge der erzeugten Weine die Toskana im Vergleich zu allen anderen italienischen Regionen lediglich an achter Stelle liegt, ist die Gegend wegen ihrer Chianti und der D.O.C.G-Rotweine berühmt. Rund 50 Prozent der Toskana-Weine sind D.O.C. und D.O.C.G-Weine. Es liegen insgesamt fünf D.O.C.G. Gebiete in der Toskana.
Die Hauptrebsorte der Toskana ist der Sangiovese. Im Chianti hat diese Sorte einen Anteil von mindestens 75 Prozent. Den Chianti Classico erkennt man an einem schwarzen Hahn auf dem Etikett. Der sehr teure Brunello di Montalcino und der oft als dessen kleiner Bruder bezeichnete Rosso di Montalcino werden zu 100 Prozent aus einer Unterart der Sangiovese-Traube erzeugt, der Brunello-Traube, die auch „Sangiovese Grosso” genannt wird.
Fragwürdige Berühmtheit dagegen hat die Toskana durch ihre „Super-Toskaner" erlangt: Zur Geschmacksverbesserung wurden dem Wein Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot oder Shiraz beigemischt. Da diese Produkte aufgrund der D.O.C.Bestimmungen für Chianti aber nicht mehr „Chianti” genannt werden durften, mussten sie als „Vino da Tavola” auf den Markt kommen und wurden „Super-Toskaner“ genannt.
Weitere berühmte Rotweine sind der Vino Nobile di Montepulciano, der Brunello di Montalcino und der San Gimignano. Zu den bekanntesten Weißweinen der Toskana zählt der Vernacchia di San Gimignano, allerdings ist sein reichhaltiger, voller Geschmack nicht jedermanns Sache. Auch der an Sherry erinnernde weiße oder rote Vin Santo kommt aus der Toskana. Für diesen Wein werden Trauben der Sorten Trebbiano, Malvasia oder Grechetto vor der Verarbeitung zum Trocknen ausgelegt. Anschließend reift der Vin Santo drei bis zehn Jahre und gelangt als trockener oder süßer Dessertwein auf den Markt. Es werden aber auch halbsüße (amabile) und trockene (secco) mit unterschiedlichem Alkohol- und Restzuckergehalt erzeugt. Vin Santo wird häufig zusammen mit Cantuccini, einem traditionellen Mandelgebäck, angeboten.

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