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Vale dos Vinhedos

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Das brasilianische Hauptanbaugebiet mit etwa 54 Prozent der Anbaufläche ist das Vale dos Vinhedos, „das Weintal“ in der Serra Gaúcha im südlichsten Bundesstaat Rio Grande do Sul. Es liegt um den 29. Breitengrad und hat damit die größte Distanz zum Äquator. Das Anbaugebiet wurde von italienischen Einwanderern gegründet, die sich hier während der italienischen Unabhängigkeitskriege niederließen.

Wie in den meisten Anbaugebieten herrscht auch hier ein gemäßigtes Klima vor, die Besonderheit ergibt sich aber aus den sonnigen Sommern mit ausreichend Regen. Die Weinberge sind auf Hügeln (bis zu 600 Meter über dem Meeresspiegel) angepflanzt, wo die Bedingungen manchmal bereits an Weinanbau in bergigen Höhenlagen erinnern. Die Böden bestehen aus Basaltgestein, das in Muschelkalk übergeht, mit mittlerer Fruchtbarkeit. Angebaut und per Hand geerntet werden hier Gamay, Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Sauvignon Blanc, Sémillon, Merlot und Alicante Bouschet – zudem Riesling, Gewürztraminer, Trebbiano, Glera und viele Muskateller-Sorten.

Unterscheidungsmerkmal (Wein)

nach Herkunft

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