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Madeira

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Madeira-Wein wird oft mit Portwein verwechselt. Auch wenn beide bisweilen ähnlich im Geschmack sind: Madeira-Wein kommt nur aus Madeira, alles andere ist kein Madeira. Die gesetzlichen Auflagen, welcher Wein sich „Madeira-Wein“ nennen darf, geben die Rebsorten und die Lagerungszeiten vor. Daher finden regelmäßige Prüfungen des „Instituto do Vinho da Madeira“ statt. Madeira ist hierzulande relativ teuer. Das liegt zum einen an den hohen Transportkosten und an der Alkoholsteuer sowie an einem wesentlich höheren Mehrwertsteuer-Anteil. Das Bouquet des Madeira-Weins kommt von der Lagerung in Eichenholzfässern. Der Vintage-Madeira muss 20 Jahre in Eichenholz lagern. Wie beim Port und beim Sherry gibt es auch hier die vier Geschmacksstufen trocken, halbtrocken, halbsüß und süß.
Madeira-Wein kann sehr wertvoll werden, da diese Weine über eine ausgesprochen lange Haltbarkeit verfügen. Bei Sotheby’s in New York wurde vor einigen Jahren eine Flasche für rund 22.000 Dollar ersteigert. Es handelte sich um einen Madeira-Wein aus dem Jahr 1800, der einst im Besitz von Thomas Jefferson war.

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