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Spirituosen aus Getreide

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Als Getreidespirituose (auch „Getreidebrand”) bezeichnet man ein alkoholisches Getränk, das durch die Destillation zu weniger als 95 % vol. aus vergorener Maische aus dem vollen Korn von Getreide gewonnen wird und die sensorischen Eigenschaften der Ausgangsstoffe aufweist. Zur Herstellung darf jede Getreidesorte verwendet werden, im Gegensatz zum Kornbrand zum Beispiel auch Dinkel und Triticale.
Mit Ausnahme von „Korn“ beträgt der Mindestalkoholgehalt von Getreidespirituosen 35 % vol.
Der Zusatz von Alkohol, ob verdünnt oder unverdünnt, ist gemäß der EU-Spirituosenverordnung Nr. 110/2008 nicht zulässig. Außerdem dürfen Getreidespirituose nicht aromatisiert werden. Sie dürfen nur zugesetzte Zuckerkulöre zur Anpassung der Farbe enthalten.

Herstellungsprozess (Beschreibung)

Um aus Getreide Alkohol gewinnen zu können, muss zunächst die Stärke in vergärbaren Zucker umgewandelt werden. Dafür sind Enzyme nötig, die das Korn (vor allem die Gerste) bildet, wenn es gemälzt wird. Ein mehr oder weniger hoher Anteil von gemälztem Getreide ist daher zur Herstellung jeder Getreidespirituose unerlässlich. Die Vorstufe bei der Herstellung jeder Spirituose ist vergleichbar mit dem Bierbrauen: Ein Teil des Getreides wird gemälzt (in einzelnen Fällen auch alles). Dann wird das gesamte Getreide geschrotet und mit Wasser vermischt (das Einmaischen). Die im Malz enthaltenen Enzyme wandeln die Getreidestärke in Zucker um, der von der Hefe vergoren wird. Das Ergebnis ist eine alkoholische Flüssigkeit, die anschließend destilliert wird.

Nährwerte

Wenn nicht anders angegeben gelten die Werte jeweils pro 100g.

Weitere Angaben

Alkoholgehalt in Vol./%
> 35
%

Reich an...

Kundenwunsch

Ausschließend

Herstellungsverfahren