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Obstbrände

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Obstbrand ist eine klare, farblose Flüssigkeit mit einem fruchtigen, meist milden Geschmack.
Für Spirituosen aus Stein-, Kern- und Beerenobst gelten auch innerhalb der Europäischen Union für die Herstellung zum Teil noch nationale Abweichungen. So ist zum Beispiel das Zuckern von Obstbränden in Deutschland auf zehn Gramm beschränkt (Frankreich: 20 Gramm) und für Obstbrände mit definierter Herkunftsbezeichnung (zum Beispiel Schwarzwälder Kirschwasser) – anders als von der EU-Regelung vorgesehen – gänzlich untersagt. Den deutschen Brennern ist es zudem verboten, Beerenobst angären zu lassen, dann mit Alkohol zu mazerieren und schließlich zu destillieren.

Tipp

Das typische Glas für Obstbrände hat einen Stiel und ist tulpenförmig, sodass sich der Duft und das Aroma gut entfalten können.

Verzehrhinweis

Obstbrände jeglicher Art werden niemals eiskalt getrunken, da sie bei tiefen Temperaturen ihre Aromen nicht entfalten können. Die beste Trinktemperatur liegt bei etwa 16 Grad. Obstbrände werden gerne pur oder auch zum Kaffee, als Digestif oder als Bestandteil fruchtiger Longdrinks getrunken. Sehr gut eignen sie sich auch zum Verfeinern von Desserts, zum Kochen und Backen.

Lagerhinweis

Obstbrände sollten dunkel, kühl und gut verschlossen aufbewahrt werden. Die Flaschen sollten – im Gegensatz zu Wein – immer stehend gelagert werden. Nach dem ersten Öffnen der Flasche verlieren Obstgeiste ihr Aroma schneller als Obstwässer. Steinobstbrände wie Kirschwasser, Zwetschgenwasser oder Mirabellenwasser behalten ihren Geschmack auch nach mehrjähriger Aufbewahrung.
Obstbrände werden kühl serviert, aber niemals eiskalt, da sich dann das Aroma nicht entfalten kann. Obstgeiste sind mit zehn bis zwölf Grad am besten temperiert. Steinobstbrände wie Kirschwasser oder Zwetschgenwasser werden bei 14 bis 16 Grad serviert. Die Trinktemperatur von Williams sollte bei 16 bis 18 Grad liegen.

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