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Criollo

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Der Edelkakao Criollo ist in Mittelamerika beheimatet. Die Bäume zeichnen sich durch lange, spitze, gefurchte und warzige Früchte aus (Angoleta und Cundeamor). Die Samen haben helle bis weiße Samenlappen. Dieser Kakaobaum ist äußerst empfindlich und anfällig für Krankheiten. Außerdem hat er einen geringeren Ertrag als der Forastero. Der Grund, warum er noch heute (für Edelschokolade) angebaut wird, liegt in dem besseren Geschmack und Aroma, weshalb man ihn auch „Würzkakao” nennt. Der Anteil am gesamten Anbau ist allerdings verschwindend gering. Ein Grund für das besondere Aroma, im Vergleich zu anderen Kakaosorten, dürfte der geringe Gehalt an Polyphenolen in Criollo-Schokolade sein.
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Der Edelkakao Criollo ist in Mittelamerika beheimatet. Die Bäume zeichnen sich durch lange, spitze, gefurchte und warzige Früchte aus (Angoleta und Cundeamor). Die Samen haben helle bis weiße Samenlappen. Dieser Kakaobaum ist äußerst empfindlich und anfällig für Krankheiten. Außerdem hat er einen geringeren Ertrag als der Forastero. Der Grund, warum er noch heute (für Edelschokolade) angebaut wird, liegt in dem besseren Geschmack und Aroma, weshalb man ihn auch „Würzkakao” nennt. Der Anteil am gesamten Anbau ist allerdings verschwindend gering. Ein Grund für das besondere Aroma, im Vergleich zu anderen Kakaosorten, dürfte der geringe Gehalt an Polyphenolen in Criollo-Schokolade sein.
Auf den meisten Plantagen, auf denen heute Criollo angebaut wird, wurde er mit Forastero Sorten gekreuzt und vermischt, um ihn widerstandsfähiger gegen die zahlreichen Krankheiten zu machen. Reiner Criollo ist heute kaum noch zu finden, am häufigsten noch im Westen Venezuelas in der Anbauregionen Sur del Lago und am Rande der Anden.
Die Bohne gilt als Edelkakao. Criollo-Kakao besitzt neben einem milden Kakaogeschmack ausgeprägte Nebenaromen. Der heute handelsübliche Criollo ist verwandt mit dem Trinitario.

Herkunftsort

Geschmacksnote