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Tiefgekühlte Lebensmittel

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Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, komplette Gerichte und vieles mehr stehen heute tiefgekühlt zur Verfügung. Die Produkte bedeuten eine echte Konkurrenz zu frischer Ware und sind dieser sogar in mancher Hinsicht überlegen.
Obst und Gemüse beispielsweise gibt es ungeachtet der Saison rund ums Jahr und sie sind oft reicher an Vitaminen und Mineralstoffen als das, was frisch verkauft wird. Am Spinat wird das besonders deutlich: Er hat schon nach einem Tag Lagerung bei etwa 20 Grad über 50 Prozent seines Vitamin-C-Gehalts verloren. Bei vorschriftsmäßig gelagertem Tiefkühlspinat sind es nach vier Monaten nur rund 15 Prozent.
Ein Blick in die Tiefkühltruhe bzw. Tiefkühlschränke des Handels zeigt: …

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Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, komplette Gerichte und vieles mehr stehen heute tiefgekühlt zur Verfügung. Die Produkte bedeuten eine echte Konkurrenz zu frischer Ware und sind dieser sogar in mancher Hinsicht überlegen.
Obst und Gemüse beispielsweise gibt es ungeachtet der Saison rund ums Jahr und sie sind oft reicher an Vitaminen und Mineralstoffen als das, was frisch verkauft wird. Am Spinat wird das besonders deutlich: Er hat schon nach einem Tag Lagerung bei etwa 20 Grad über 50 Prozent seines Vitamin-C-Gehalts verloren. Bei vorschriftsmäßig gelagertem Tiefkühlspinat sind es nach vier Monaten nur rund 15 Prozent.
Ein Blick in die Tiefkühltruhe bzw. Tiefkühlschränke des Handels zeigt: Hier gibt es fast nichts, was es nicht gibt. Übersichtlich gegliedert präsentiert sich eine appetitanregende Auswahl: Gemüse und Gemüsegerichte, Kartoffelprodukte, Pizza, Fleisch- und Fleischgerichte, Fisch- und Fischgerichte, Geflügel und Geflügelgerichte, Snacks, Backwaren, Kuchen und Torten, Speiseeis und noch einiges mehr.
Die bewährten Standardprodukte werden immer wieder ergänzt durch Neuheiten und manche Trendprodukte verschwinden wieder sang- und klanglos. Unterteilen lässt sich das Angebot in vier grundsäzliche Gruppen: verzehrfertige Speisen, aufbereitfertige oder regenerierfertige Gerichten, garfertige Produkte und küchenfertige Produkte.

Tipp

Die Hersteller beliefern den Handel mit erstklassiger Tiefkühlkost, der damit die weitere Verantwortung für die Produkte übernimmt. Dass die Qualität erhalten bleibt, hängt von der sachgemäßen Lagerung ab.
Wie es darum steht, erkennen die Verbraucher an einigen Indizien:

  • Die gut erkennbare Stapelhöhe in den Tiefkühlgeräten darf nicht überschritten werden. Denn sonst bekommen die oberen Produkte nicht mehr genügend Kälte ab.
  • Finger weg von stark bereiften Produkten, denn sie wurden nicht richtig gekühlt.
  • Produkte mit weißlichen oder rotbraunen Verfärbungen haben den sogenannten „Gefrierbrand”. Dabei handelt es sich um ausgetrocknete Randschichten, die zwar mikrobiologisch nicht …
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Die Hersteller beliefern den Handel mit erstklassiger Tiefkühlkost, der damit die weitere Verantwortung für die Produkte übernimmt. Dass die Qualität erhalten bleibt, hängt von der sachgemäßen Lagerung ab.
Wie es darum steht, erkennen die Verbraucher an einigen Indizien:

  • Die gut erkennbare Stapelhöhe in den Tiefkühlgeräten darf nicht überschritten werden. Denn sonst bekommen die oberen Produkte nicht mehr genügend Kälte ab.
  • Finger weg von stark bereiften Produkten, denn sie wurden nicht richtig gekühlt.
  • Produkte mit weißlichen oder rotbraunen Verfärbungen haben den sogenannten „Gefrierbrand”. Dabei handelt es sich um ausgetrocknete Randschichten, die zwar mikrobiologisch nicht bedenklich, aber im Prinzip ungenießbar sind. Es gibt verschiedene Ursachen wie stark schwankende Lagertemperaturen oder fehlerhafte bzw. nicht dicht anliegende Verpackungen, durch die Sauerstoff an den Inhalt gerät. Gefrierbrand betrifft vor allem tierische Lebensmittel, tritt aber auch bei Bohnen, Erbsen oder Kirschen auf. Wird der Makel erst bei der Zubereitung bemerkt, schneidet man die Stellen großzügig ab.
  • Verschmutzte oder beschädigte Packungen nicht kaufen!

Tipps für Tiefkühlkost:

  • Tiefgekühlte Lebensmittel kann man erneut einfrieren, wenn sie zuvor beim Zubereiten stark erhitzt (gekocht oder gebraten) wurden. Die Produkte schnell abkühlen lassen und sofort tiefkühlen.

  • Generell kann ein zweites Einfrieren besser sein als mehrtägiges Aufbewahren von Resten im Kühlschrank.

  • Wurden Tiefkühlprodukte im Kühlschrank oder in der Mikrowelle an- bzw. aufgetaut, kann man sie im Fall des Falles sachgemäß verpackt gleich wieder einfrieren.

  • Geschmolzenes Speiseeis ist ganz besonders anfällig für Bakterien. Deshalb soll man es auf keinen Fall wieder tiefkühlen, sondern lieber wegwerfen.

Weil tiefgekühlte Produkte dem Fett viel Hitze entziehen, lässt man sie vor dem Frittieren an- oder auftauen. Frittiert wird grundsätzlich in kleinen Portionen zu etwa 100 Gramm. Die Lebensmittel werden nie ins kalte, sondern erst ins optimal temperierte Fett gegeben. Sie sollten absolut trocken sein, damit das Fett nicht spritzt.

Wissenswertes

Die hohe Qualität der Tiefkühlprodukte wird verständlich, wenn man ihren Werdegang betrachtet. Die Tiefkühl-Industrie bezieht ihre Rohstoffe von ausgewählten Landwirten, Obstbauern und Tierzüchtern, die nach genau vorgegebenen Kriterien produzieren und solche Obst- und Gemüsesorten anbauen, die sich besonders gut fürs Tiefkühlen eignen. Die gesamte Wachstumsphase unterliegt laufenden Kontrollen, bis endlich der optimale Reifezustand – messtechnisch einwandfrei ermittelt – und damit der Erntetermin erreicht ist. Dann muss alles sehr schnell gehen, denn der Erhalt von Frische und wertvollen Inhaltsstoffen ist ein Wettlauf mit der Zeit.
Meist vergehen keine zwei Stunden, bis die Produkte im …

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Die hohe Qualität der Tiefkühlprodukte wird verständlich, wenn man ihren Werdegang betrachtet. Die Tiefkühl-Industrie bezieht ihre Rohstoffe von ausgewählten Landwirten, Obstbauern und Tierzüchtern, die nach genau vorgegebenen Kriterien produzieren und solche Obst- und Gemüsesorten anbauen, die sich besonders gut fürs Tiefkühlen eignen. Die gesamte Wachstumsphase unterliegt laufenden Kontrollen, bis endlich der optimale Reifezustand – messtechnisch einwandfrei ermittelt – und damit der Erntetermin erreicht ist. Dann muss alles sehr schnell gehen, denn der Erhalt von Frische und wertvollen Inhaltsstoffen ist ein Wettlauf mit der Zeit.
Meist vergehen keine zwei Stunden, bis die Produkte im Verarbeitungsbetrieb landen. Auch hier ist Tempo angesagt. Die Rohware wird verlesen, gewaschen, geputzt und bei Bedarf zerkleinert. Dann folgt für die meisten Gemüsearten das Blanchieren in Dampf oder Wasser. Diese Behandlung tötet Mikroorganismen weitgehend ab und intensiviert die Farbe der Produkte. Außerdem verhindert das Blanchieren den Abbau von Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen während der Lagerzeit. Für Beeren mit ihrer zarten Konsistenz eignet sich das Blanchieren allerdings nicht. Doch diese Früchte sind dank der enthaltenen Säure stabil genug fürs Tiefkühlen.
Schlachttiere als Lieferanten von Tiefkühlfleisch erhalten ebenfalls besondere Aufmerksamkeit. Denn die Fleischqualität hängt ab von der Rasse, der Fütterung, dem Fettgehalt und dem Alter der Tiere. Verarbeitet wird nur ausreichend gereiftes Fleisch.
Moderne Schiffe machen’s möglich, Fisch und Meeresfrüchte noch auf hoher See zu verarbeiten. Sie werden ausgenommen, gesäubert, filetiert, an Bord tiefgefroren und in Tiefkühlräumen gelagert. Lediglich Fische aus küstennahen Gebieten werden erst an Land gefrostet.
Welch wichtige Funktionen die Verpackung hat, wird bei Tiefkühlkost besonders deutlich. Vorrangig ist der Schutz des Inhalts vor schädlichen Einflüssen von außen, denn Druck, Stoß, Licht, Sauerstoff, Schmutz usw. können die Qualität mindern.
Als zweites dient die Verpackung der Information. Vorgeschrieben sind Angaben zum Inhalt wie handelsübliche Bezeichnung, Zutatenverzeichnis, Menge, Mindesthaltbarkeit, Name und Anschrift des Herstellers sowie spezielle Hinweise (zum Beispiel „nach dem Auftauen nicht wieder einfrieren“ oder bei Hackfleisch „nach dem Auftauen sofort verbrauchen“). Zusätzlich kann der Hersteller eine Anleitung zur Zubereitung, Tipps zum Verfeinern, eine Naährwerttabelle und eventuell Interessantes über Besonderheiten des Produkts aufdrucken.

Verzehrhinweis

Aus ernährungsphysiologischer Sicht bringt das Tiefkühlen weitere Vorteile:

  • Da Gemüse vor dem Einfrieren meist blanchiert wird, reduziert sich die spätere Zubereitungszeit um die Hälfte, was wiederum die wertvollen Inhaltsstoffe schont.
  • Allgemein schwer verdauliche Gemüse wie Kohl, Hülsenfrüchte oder Pilze werden durch den tiefen Frost bekömmlicher.
  • Tiefgefrieren regt vor allem in tierischen Produkten die Enzymtätigkeit an, wodurch sich das natürliche Aroma intensiviert.
  • Viele Produkte werden beim Zubereiten in tiefgefrorenem Zustand direkt in den Topf, die Pfanne, die Mikrowelle oder den Backofen gegeben.

Bei bestimmten Lebensmitteln empfiehlt sich jedoch das vorherige …

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Aus ernährungsphysiologischer Sicht bringt das Tiefkühlen weitere Vorteile:

  • Da Gemüse vor dem Einfrieren meist blanchiert wird, reduziert sich die spätere Zubereitungszeit um die Hälfte, was wiederum die wertvollen Inhaltsstoffe schont.
  • Allgemein schwer verdauliche Gemüse wie Kohl, Hülsenfrüchte oder Pilze werden durch den tiefen Frost bekömmlicher.
  • Tiefgefrieren regt vor allem in tierischen Produkten die Enzymtätigkeit an, wodurch sich das natürliche Aroma intensiviert.
  • Viele Produkte werden beim Zubereiten in tiefgefrorenem Zustand direkt in den Topf, die Pfanne, die Mikrowelle oder den Backofen gegeben.

Bei bestimmten Lebensmitteln empfiehlt sich jedoch das vorherige Auf- oder Antauen:

  • Auftauen müssen Produkte, die roh verzehrt werden (zum Beispiel Obst, Torten), vom Hersteller bereits gegart sind (Backwaren etc.) oder weiterverarbeitet werden (Quark, Kartoffelteig, Kuchenteige, Hackfleisch usw.). Auch lässt man alles auftauen, was dicker als sechs Zentimeter ist – beispielsweise Fleisch, Geflügel und Fisch. Das Auftauen im Kühlschrank dauert übrigens mindestens doppelt so lang wie bei Zimmertemperatur. Am schnellsten geht es in der Mikrowelle.
  • Antauen genügt, wenn beispielsweise Fleischstücke zerkleinert, Steaks oder Fischfilets gewürzt oder paniert oder Früchte entsteint bzw. püriert werden sollen. Generell gilt: Nach dem Auf- oder Antauen müssen die Produkte bald verarbeitet bzw. verzehrt werden.

Lagerhinweis

Wenn Lebensmittel aus der Tiefgefrieranlage kommen, haben sie eine Temperatur von minus 18 Grad, oft sogar weniger. Damit beginnt das, was Fachleute als „Tiefkühlkette” bezeichnen: Trotz mehrerer Stationen auf dem Weg zum Verbraucher darf Tiefkühlkost nicht wärmer als minus 18 Grad werden.
Bis zum Transport an den Handel lagern die Produkte bei minus 24 Grad oder kälter im Kühlhaus des Herstellers und erhalten hier sozusagen noch eine gewisse Temperaturreserve. Im Kühl-Lkw geht es weiter zum Großhandel und dann zum Einzelhandel, in dessen Tiefkühllager und Tiefkühlmöneln wieder jene minus 18 Grad herrschen. Akzeptabel ist lediglich, wenn die Temperatur der Produkte beispielsweise beim …

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Wenn Lebensmittel aus der Tiefgefrieranlage kommen, haben sie eine Temperatur von minus 18 Grad, oft sogar weniger. Damit beginnt das, was Fachleute als „Tiefkühlkette” bezeichnen: Trotz mehrerer Stationen auf dem Weg zum Verbraucher darf Tiefkühlkost nicht wärmer als minus 18 Grad werden.
Bis zum Transport an den Handel lagern die Produkte bei minus 24 Grad oder kälter im Kühlhaus des Herstellers und erhalten hier sozusagen noch eine gewisse Temperaturreserve. Im Kühl-Lkw geht es weiter zum Großhandel und dann zum Einzelhandel, in dessen Tiefkühllager und Tiefkühlmöneln wieder jene minus 18 Grad herrschen. Akzeptabel ist lediglich, wenn die Temperatur der Produkte beispielsweise beim Verkaufsvorgang oder auf dem Weg in den Haushalt kurzzeitig auf minus 15 Grad sinkt. Man sollte Tiefkühlkost jedoch unbedingt in geeigneten Kühltaschen oder zumindest dick in Zeitungspapier eingewickelt transportieren. Um Qualitätsverluste zu vermeiden, brauchen die Lebensmittel auf alle Fälle so schnell wie möglich wieder ihre „Wohlfühltemperatur“ von minus 18 Grad.

Logisch, dass Tiefkühlkost auch im Haushalt nach entsprechender Kühlung verlangt. Was man beachten muss, steht auf der Verpackung. Das Mindesthaltbarkeitsdatum mit Monat und Jahr sagt aus, wie lange ein Produkt seine Qualität bei minus 18 Grad (also im Drei-Sterne-Kühlfach oder in der Tiefkühltruhe) mindestens behält. Zusätzlich können Angaben gemacht werden über die Haltbarkeit im Ein- und Zwei-Sterne-Kühlfach. Das bedeutet aber nicht, dass die Produkte nach Ablauf des MHD verdorben sind. Nur bei tiefgekühltem Hackfleisch ist das Datum auf der Verpackung gleichzeitig das Verfallsdatum. Danach sollte Hackfleisch nicht mehr verwendet werden.

Die Kennzeichnung auf den Tiefkühl-Verpackungen stimmt mit der Kennzeichnung an den Haushaltsgeräten überein:

  • Ein Sternchen bedeutet mindestens minus sechs Grad, ** mindestens minus zwölf Grad, *** mindestens minus 18 Grad und **** minus 18 Grad oder tiefer

Je tiefer die Temperatur, um so länger können tiefgefrorene Lebensmittel bei der Erhaltung vergleichbarer Qualität bevorratet werden. Im Ein-Sterne-Fach sollten Lebensmittel nicht länger als eine Woche lagern. Im Zwei-Sterne-Fach ist eine Lagerung bis drei Wochen möglich. Ab drei Sternen, können Lebensmittel mehrere Monate aufbewahrt werden.

Zubereitungsart