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Zitrusfrüchte

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Zitrusfrüchte haben leuchtende Farben und rundliche Formen. Sie duften angenehm und schmecken sehr erfrischend. Botaniker vermuten, dass alle Zitrusfrüchte durch Kreuzungen aus den drei Grundarten Pampelmuse, Zitronatzitrone und Mandarine entstanden sind. Botanisch gesehen sind die meisten Zitrusfrüchte Verwandte der Beeren.
Die Urheimat der Zitrusfrüchte ist Südostasien, lediglich die Grapefruit stammt wahrscheinlich von den Westindischen Inseln. Heute kommen sie aus allen subtropischen Gebieten und dem Mittelmeerraum.
Die weltweite Ernte liegt bei etwa 105 Millionen Tonnen und jeder Bundesbürger verzehrt etwa 13 Kilogramm jährlich. Zusammen mit Bananen stellen Zitrusfrüchte ca. 20 Prozent des Frischobstangebotes im Handel.

Tipp

Zitrusfrüchte sollten vor dem Schälen gründlich mit heißem Wasser gewaschen und mit einem Küchentuch trockengerieben werden. Nach dem Schälen auch die Hände waschen, um keine eventuell anhaftenden Reste von Konservierungsstoffen oder Wachs aufs Fruchtfleisch zu übertragen.

Wissenswertes

Zitrusfrüchte dürfen nach der Ernte auf verschiedene Weise nachbehandelt werden. Erlaubt sind beispielswiese Überzugsmittel und Konservierungsstoffe.
Überzugsmittel: Nach der Ernte werden die Zitrusfrüchte gewaschen und verlieren dabei ihre natürliche Wachsschicht, die vor Austrocknung und Schädlingsbefall schützt. Deshalb werden die Früchte mit natürlichen oder künstlichen Wachsen nachbehandelt. Sie sind beim Verkauf mit dem Hinweis „gewachst” zu kennzeichnen.
Zugelassen sind außerdem Überzugsmittel, die eine glänzende Oberfläche verleihen. Pflicht zur Kennzeichnung besteht erst ab einer bestimmten Höchstmenge.
Konservierungsstoffe: Nach der Ernte darf die Oberfläche von Zitrusfrüchten mit zugelassenen Mitteln konserviert werden. Darauf ist bei der Kennzeichnung hinzuweisen.

Verzehrhinweis

Schon eine Grapefruit oder zwei bis drei Orangen decken den gesamten Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C. Bemerkenswert sind auch die sekundären Pflanzenstoffe, denen man früher keine Bedeutung für die Ernährung zusprach. Inzwischen ist jedoch die gesundheitsfördernde Wirkung nachgewiesen.
Zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören beispielsweise die Flavonoide. Sie befinden sich in den Randschichten fast aller Obst- und Gemüsesorten und sollen unter anderem zellschützend und entzündungshemmend wirken sowie das Krebsrisiko senken. Deshalb wird empfohlen, beim Schälen von Zitrusfrüchten das weiße Gewebe unter der Schale nicht vollständig zu entfernen.

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