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Trockenfrüchte

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Äpfel, Birnen, Zwetschen und zahllose exotische Früchte werden in Plantagen eigens fürs Trocknen angebaut. Teilweise trocknen die Früchte noch in der Sonne, doch meist wird die Feuchtigkeit mit modernen Verfahren unterschiedlicher Art entzogen. Durch das Trocknen erhöht sich der Zucker- und damit der Nährstoffgehalt der Früchte erheblich. Beispielsweise haben 100 Gramm frische Pflaumen einen Brennwert von etwa 50 Kilokalorien, getrocknet liefert dieselbe Menge rund 222 Kilokalorien. Hitzeempfindliche Vitamine wie Vitamin C gehen beim Trocknen zwar zu einem großen Teil verloren, doch der Mineralstoffgehalt pro 100 Gramm Frucht ist deutlich höher. Bemerkenswert sind zudem die Ballaststoffe, …

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Äpfel, Birnen, Zwetschen und zahllose exotische Früchte werden in Plantagen eigens fürs Trocknen angebaut. Teilweise trocknen die Früchte noch in der Sonne, doch meist wird die Feuchtigkeit mit modernen Verfahren unterschiedlicher Art entzogen. Durch das Trocknen erhöht sich der Zucker- und damit der Nährstoffgehalt der Früchte erheblich. Beispielsweise haben 100 Gramm frische Pflaumen einen Brennwert von etwa 50 Kilokalorien, getrocknet liefert dieselbe Menge rund 222 Kilokalorien. Hitzeempfindliche Vitamine wie Vitamin C gehen beim Trocknen zwar zu einem großen Teil verloren, doch der Mineralstoffgehalt pro 100 Gramm Frucht ist deutlich höher. Bemerkenswert sind zudem die Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen.
Trockenobst darf mit Schwefeldioxid behandelt werden. So erreicht man u. a. einen guten Schutz gegen Pilzbefall. Hauptsächlich aber geht es um kosmetische Korrekturen. Dunkle Früchte lassen sich bleichen, helle behalten ihre appetitliche Farbe. Ab einer Menge von 10 Milligramm pro Kilogramm Trockenfrucht ist der Schwefelzusatz zu deklarieren. Auf der Packung steht dann „geschwefelt“ oder „Konservierungsstoff (E220)“. Schwefeldioxid wird nachgesagt, verschiedene Enzyme im Körper zu hemmen sowie Vitamin B1 zu zerstören.

Zubereitungsart