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Käse-Gruppen

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Um die Käse-Vielfalt übersichtlicher zu gestalten, ordnet man die Produkte entsprechend ihrer Konsistenz in fünf grundsätzliche Gruppen ein: Frischkäse, Weichkäse, halbfester Schnittkäse, Schnittkäse und Hartkäse. Die Zugehörigkeit zu einer der Gruppen wird vom Gehalt an Trockenmasse bestimmt, der aber nicht auf der Verpackung bzw. dem Preisschild in der Bedienungstheke steht.
Jeder Käse setzt sich aus Wasser und trockenen Bestandteilen zusammen. Entzieht man das Wasser, bleiben als Trockenmasse Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe zurück. Je härter der Käse, desto höher der Anteil an Trockenmasse. Ein reifer Hartkäse beispielsweise besitzt nur noch wenig Wasser, aber …

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Um die Käse-Vielfalt übersichtlicher zu gestalten, ordnet man die Produkte entsprechend ihrer Konsistenz in fünf grundsätzliche Gruppen ein: Frischkäse, Weichkäse, halbfester Schnittkäse, Schnittkäse und Hartkäse. Die Zugehörigkeit zu einer der Gruppen wird vom Gehalt an Trockenmasse bestimmt, der aber nicht auf der Verpackung bzw. dem Preisschild in der Bedienungstheke steht.
Jeder Käse setzt sich aus Wasser und trockenen Bestandteilen zusammen. Entzieht man das Wasser, bleiben als Trockenmasse Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe zurück. Je härter der Käse, desto höher der Anteil an Trockenmasse. Ein reifer Hartkäse beispielsweise besitzt nur noch wenig Wasser, aber dafür viel Trockenmasse. Bei Frischkäse dagegen überwiegt das Wasser.
In jeder Käsegruppe gibt es sogenannte Standardsorten. Deren Herstellung, Beschaffenheit und Eigenschaften sind in der Käseverordnung genau festgelegt. Zu den Standardsorten gehören beispielsweise Emmentaler, Gouda, Edamer, Tilsiter, Camembert, Brie, Romadur, Speisequark, Mozzarella, Schichtkäse und Harzer Käse.
Bei den „freien Sorten“ handelt es sich um teils bekannte, teils neue Sorten auf dem Markt. Bei diesen Produkten hat der Hersteller mehr Spielraum beispielsweise hinsichtlich der verwendeten Milchart, des Fett- und Trockenmassegehalts sowie der Zutaten. Bei der Kennzeichnung dürfen jedoch keine Angaben gemacht werden, die zur Verwechslung mit einer Standardsorten führen könnten.

Wissenswertes

„Analog-Käse“ („Kunst-Käse“) ist ein Käse-Imitat, das nicht oder weitgehend nicht aus Milch hergestellt wird. Er wird zum Beispiel bei Fertigprodukten oder der Zubereitung von Speisen, wie Pizza oder beim Überbacken von Brötchen verwendet. Lebensmittel mit Käse-Imitaten müssen für den Verbraucher klar erkennbar sein. So dürfen beispielsweise Brötchen mit Käse-Imitat nicht „Käsebrötchen“ heißen. In Speisekarten oder an der Ladentheke darf nicht der Eindruck entstehen, dass sie mit Käse überbacken sind.

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