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Konserven

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Konserven halten Lebensmittel aller Art unter Verschluss. Es gibt Obstkonserven, Gemüsekonserven, Sauerkonserven, Fleisch- und Wurstkonserven, Fischkonserven und Fertiggerichte. In den Regalen des Handels stehen über 350 verschiedene Artikel.
Sterilisierte Lebensmittel und pasteurisierte Sauerkonserven nennt man Vollkonserven. Sie sind ohne Kühlung und selbstverständlich ohne chemische Zusätze praktisch unbegrenzt haltbar – was bedeutet, dass sie nicht verderben. Doch geschmacklich verändern sich die Produkte mit der Zeit, und deshalb steht ein Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung. Bis zum genannten Zeitpunkt bleibt die Qualität garantiert in jeder Hinsicht erhalten. …

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Konserven halten Lebensmittel aller Art unter Verschluss. Es gibt Obstkonserven, Gemüsekonserven, Sauerkonserven, Fleisch- und Wurstkonserven, Fischkonserven und Fertiggerichte. In den Regalen des Handels stehen über 350 verschiedene Artikel.
Sterilisierte Lebensmittel und pasteurisierte Sauerkonserven nennt man Vollkonserven. Sie sind ohne Kühlung und selbstverständlich ohne chemische Zusätze praktisch unbegrenzt haltbar – was bedeutet, dass sie nicht verderben. Doch geschmacklich verändern sich die Produkte mit der Zeit, und deshalb steht ein Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung. Bis zum genannten Zeitpunkt bleibt die Qualität garantiert in jeder Hinsicht erhalten.
Pasteurisierte Fisch- und Fleischerzeugnisse sind sogenannte Halbkonserven oder Präserven. Sie haben eine begrenzte Haltbarkeit und sollten kühl gelagert werden.
Für Konserven bestimmte Obst- und Gemüsearten werden häufig speziell für diese Verarbeitung gezüchtet. Die Ernte erfolgt zum besten Zeitpunkt, die Produkte kommen auf schnellstem Weg zum Herstellungsbetrieb, wo Maschinen das Säubern, Schälen, Schneiden usw. übernehmen. Die ansonsten naturbelassene Rohware wird meist kurz blanchiert und dann quasi erntefrisch in die Verpackung gefüllt. Kurze Wege vom Feld zum Hersteller und die schonende Behandlung sorgen dafür, dass Nähr- und Vitalstoffe weitgehend erhalten bleiben.
Eingefüllt in Dosen oder Gläser, brauchen Obst und Gemüse noch einen Aufguss. Er besteht aus gezuckertem oder gesalzenem Wasser bzw. bei Sauerkonserven aus Essig und eventuell Gewürzen. Nach dem luftdichten Verschließen werden die Behälter sterilisiert oder pasteurisiert.

Wissenswertes

Bereits 1804 entdeckte der französische Koch und Konditor Françoise Nicolas Appert, dass Lebensmittel nicht verderben, wenn sie in einem luftdicht verschlossenen Behälter verpackt und anschließend erhitzt werden. Das nach seinem Erfinder benannte Appertsche Konservierungsverfahren fand allerdings erst 1851 auf der Londoner Weltausstellung ihren endgültigen Durchbruch. Damals konnten sich die Ehrengäste der Ausstellung davon überzeugen, dass die Lebensmittel aus einer 38 Jahre alten Konservendose nichts an Wohlgeschmack eingebüßt hatten. Der Erfolg dieser Erfindung war so durchschlagend, dass der europäische Adel sowie wohlhabende Industrielle und Kaufleute sich ganze Menüs nur aus Konserven zusammenstellen ließen.

Lagerhinweis

Konserven lassen sich sehr gut lagern:

  • Konserven stellen keine Ansprüche an die Lagertemperatur. Nur Frost be­kommt ihnen schlecht.

  • Vollkonserven können ein bis zwei Jah­re im Schrank stehen. Halbkonserven dagegen brauchen Kühlung und sollten bald verzehrt werden.

  • Glaskonserven müssen dunkel gela­gert werden, da Licht beim Inhalt zu Farbveränderungen führen kann.

  • Reste aus Dosen sollten in einen ande­ren Behälter (zum Beispiel aus Porzellan oder Glas) umgefüllt und im Kühlschrank auf­ bewahrt werden, wo sie sich mindes­tens ein bis zwei Tage halten.

Pflicht-Kennzeichnung

Herstellungsverfahren