iStock.com/aga7ta

Wacholderbeeren

Lateinischer Name: Juniperus communis

menu

Der Wacholder ist ein zypressenartig wachsendes Nadelgehölz, das auf der ganzen nördlichen Erdhalbkugel gedeiht. Er ist seit jeher fest verwurzelt in abergläubischen und mythischen Vorstellungen. So hieß es einst, der Rauch von verbranntem Wacholderreisig schütze vor Pest, bösen Geistern und Hexen.
Die Früchte des Wacholders sind eigentlich keine Beeren, sondern kugelförmige Beerenzapfen. Im Juli des ersten Jahres kann man noch drei Schuppen erkennen, später nicht mehr. Die Wacholderbeeren bleiben über den Winter grün und hart. Erst im Sommer des folgenden Jahres werden sie fleischig und beim Reifen schwarzblau. Die Ernte erfolgt von Hand. Anschließend müssen die Wacholderbeeren an einem schattigen, luftigen Platz trocknen.
Die kleinen Kugeln haben einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen, Harzen, Bitter- und Gerbstoffen und Zucker.

Verzehrhinweis

Wacholderbeeren kocht man ganz oder zerdrückt mit. Sie würzen alle Wildgerichte, Schweine- und Hammelfleisch, deftige Fleischragouts, Aufläufe, Fischmarinaden und natürlich Kohlgerichte, bei denen Wacholderbeeren den strengen Geruch und Geschmack mildern.

Nährwerte

Wenn nicht anders angegeben gelten die Werte jeweils pro 100g.

Nährwertübersicht

Kalorien
353
kcal
Fettgehalt
13.4
g
Kohlenhydrate
33
g
Eiweiß
19
g

Fettwerte

Fettgehalt
13.4
g

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate
33
g
Ballaststoffe
12
g
Zucker
1
g

Geschmacksnote

Gehört zu Themenwelt