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Hopfen

Lateinischer Name: Humulus lupulus

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Hopfen gehört zu den Hanfgewächsen und ist eine drei bis sechs Meter hohe Kletterpflanze. Sie wird in riesigen Hopfengärten angebaut und rankt sich an etwa acht Meter hohen Gerüststangen empor.
Hopfen bildet männliche und weibliche Triebe, doch nur die weiblichen sind beim Brauen von Nutzen. Sie enthalten Stoffe, die dem Bier das Aroma, die Bekömmlichkeit und die Haltbarkeit verleihen. Eine Befruchtung durch männlichen Blütenstaub würde die Doldenzapfen weitgehend unbrauchbar machen. Deshalb werden die männlichen Triebe vorsorglich entfernt.
Der Hopfen ist die „Seele“ des Bieres. Er dient als „Würzmittel“ und sorgt für die produkttypische Bitter-Note. Je nach Brauart benötigt man für …

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Hopfen gehört zu den Hanfgewächsen und ist eine drei bis sechs Meter hohe Kletterpflanze. Sie wird in riesigen Hopfengärten angebaut und rankt sich an etwa acht Meter hohen Gerüststangen empor.
Hopfen bildet männliche und weibliche Triebe, doch nur die weiblichen sind beim Brauen von Nutzen. Sie enthalten Stoffe, die dem Bier das Aroma, die Bekömmlichkeit und die Haltbarkeit verleihen. Eine Befruchtung durch männlichen Blütenstaub würde die Doldenzapfen weitgehend unbrauchbar machen. Deshalb werden die männlichen Triebe vorsorglich entfernt.
Der Hopfen ist die „Seele“ des Bieres. Er dient als „Würzmittel“ und sorgt für die produkttypische Bitter-Note. Je nach Brauart benötigt man für einen Hektoliter Bier zwischen 150 und 400 Gramm. Je mehr Hopfen ein Bier enthält, desto herber schmeckt es. Verwendet werden zwei Sorten von Hopfen, Bitterhopfen und der besonders wertvolle Aromahopfen. Die richtige Mischung beider Sorten erfordert große Erfahrung und Fachkenntnis. Hopfen verleiht dem Bier Charakter und nimmt zudem Einfluss auf die Festigkeit der Schaumkrone.
Das wichtigste Anbaugebiet für Hopfen in Deutschland liegt in der Hallertau in Bayern. Hier wird auf etwa 15.000 Hektar Ackerfläche ca. ein Viertel des weltweit benötigten Hopfens erzeugt. Auf Hopfen spezialisiert haben sich auch Bauern bei Spalt und Hersbruck, außerdem in Baden-Württemberg (bei Tettnang), in Rheinland-Pfalz (Bitburg) und in Thüringen/Sachsen (Elbe-Saale-Gebiet).
Zur Erntezeit ab Ende August werden die Pflanzen knapp über dem Boden abgeschnitten. Dann übernehmen Maschinen das „Hopfenzapfen-Zupfen“. Die Zapfen werden bis auf eine Restfeuchtigkeit von ca. elf Prozent getrocknet, in Säcke gepresst und zu den Brauereien transportiert.
Neben der Verwendung als Bierzutat wurde im frühen Mittelalter auch die Heilwirkung von Hopfen entdeckt, vor allem bei Leber- und Gallebeschwerden. Erst im 18. Jahrhundert setzten Heilkundige Hopfen als Schlaf- und Nervenmittel ein. Junge Sprossspitzen und Blätter oder die im Frühjahr geernteten Nebensprosse (Hopfenspargel) können als Gemüse verwendet werden.

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Baden-Württemberg
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Deutschland
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Elbe-Saale-Region
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Hallertau
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Hersbruck
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Rheinland-Pfalz
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Spalt
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Tettnang
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