dfv Mediengruppe

Getreide

menu

Getreide ist nach Ansicht von Fachleuten unverzichtbarer Bestandteil unserer Ernährung. Wir essen es in Form von Brot, Kuchen, Teigwaren, Frühstückscerealien und zahlreichen anderen Produkten.

Tipp

Getreide hat einen hohen Nährwert, wobei sich die einzelnen Sorten etwas unterscheiden. Durchschnittlich enthält ungeschältes Korn 11,7 bis 13,7 Prozent Wasser, 8 bis 13 Prozent Eiweiß und 1,7 bis 7,1 Prozent Fett. Dazu kommen Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Phosphor, Magnesium, Calcium und Eisen. Reichlich vorhanden sind die Vitamine B1, B2, Niacin, B6 und E. Und das volle Korn liefert wertvolle Ballaststoffe.

Wissenswertes

Wer weiß, vielleicht hat die Spezies Mensch überhaupt nur deshalb überlebt, weil sie rechtzeitig Getreide als Nahrungsgrundlage entdeckte. In der Steinzeit wurden erstmals die Samen bestimmter Wildgräser zwischen flachen Steinen zerrieben und mit Wasser zu einem nahrhaften Brei verrührt. Der Rest ist reine Spekulation: Wahrscheinlich trocknete irgendwann zufällig der Brei in der Sonne zu einem harten, haltbaren Fladen. Dieses erste Brot konnten die damaligen Nomaden problemlos auf ihren Wanderungen mitnehmen.
Die Möglichkeit, Nahrung durch eigenes Aussäen zu produzieren, ließ die herumziehenden Jäger und Sammler schließlich sesshaft werden. Natürlich fiel der Ackerbau zunächst bescheiden …

add_circle_outline

Wer weiß, vielleicht hat die Spezies Mensch überhaupt nur deshalb überlebt, weil sie rechtzeitig Getreide als Nahrungsgrundlage entdeckte. In der Steinzeit wurden erstmals die Samen bestimmter Wildgräser zwischen flachen Steinen zerrieben und mit Wasser zu einem nahrhaften Brei verrührt. Der Rest ist reine Spekulation: Wahrscheinlich trocknete irgendwann zufällig der Brei in der Sonne zu einem harten, haltbaren Fladen. Dieses erste Brot konnten die damaligen Nomaden problemlos auf ihren Wanderungen mitnehmen.
Die Möglichkeit, Nahrung durch eigenes Aussäen zu produzieren, ließ die herumziehenden Jäger und Sammler schließlich sesshaft werden. Natürlich fiel der Ackerbau zunächst bescheiden aus. Das erste Korn war klein und wenig ergiebig. Es bedurfte sorgfältiger Zucht und Auslese über Jahrtausende, bis sich aus Wildgräsern unsere bekannten Getreidearten entwickelten.
Heute werden weltweit sieben Grund-Getreidearten kultiviert: Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais, Reis und Hirse. Sie sind auf den einzelnen Kontinenten von unterschiedlicher Bedeutung. In Afrika beispielsweise steht Hirse im Vordergrund, in Asien der Reis. In Europa wiederum werden vorwiegend Weizen und Roggen, aber auch Hafer und Gerste angebaut, wobei sich durchaus nicht jedes Getreide für jede Region eignet. Über die Qualität entscheiden neben dem Saatgut vor allem Bodenbeschaffenheit und Witterung. Und wie für Wein, so gibt es auch für Getreide gute und schlechte Jahre.
Die heutigen Getreidesorten sind im Vergleich zu ihren wilden Vorfahren ungeheuer ertragreich. Dicht gedrängt sitzen große Körner an den Ähren. Im Durchschnitt liefert beispielsweise Weizen auf 2 Quadratmetern Ackerfläche etwa 1 kg Mehl. Und so unscheinbar jedes einzelne Korn aussehen mag, es ist ein kleines Wunderwerk der Natur.
Von außen sieht man nur die oberste raue Schale, unter der weitere Schichten liegen. Alle bestehen aus unverdaulicher Zellulose, doch sind wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente eingelagert. Die unterste Schicht (Aleuronschicht) enthält viel Eiweiß, Fett, Mineralstoffe und vor allem B-Vitamine. Bei der Verarbeitung des Korns werden alle diese Schichten entfernt. So entsteht gehaltvolle Kleie, die häufig als Viehfutter dient, aber auch Cerealien beigemischt wird.
Unter den Schalen liegen Mehlkörper und Keimling. Der Mehlkörper setzt sich aus Stärke (Kohlenhydraten) und Eiweiß (Kleber) zusammen und wird zu verschiedenen Mahlprodukten verarbeitet. Am stumpfen Ende des Korns sitzt der Keimling. Er ist für die Vermehrung zuständig und dementsprechend üppig mit Nährstoffen versorgt. Dazu zählen Eiweiß, Fett, Mineralien sowie die Vitamine B und E. Doch weil das Fett schnell ranzig wird, entfernt man den Keim vor dem Vermahlen. Lediglich bei Vollkornmehl bleibt er unangetastet.

Lagerhinweis

Ganze Getriedekörner können luftig, kühl und trocken über Jahre gelagert werden.
Grob zerteiltes oder bearbeitetes Getreide wie Schrot, Graupen oder Flocken sollten innerhalb von sechs Monaten verbraucht werden.

Schmeckt wie...

Kundenwunsch