iStock.com/Nikolay_Popov

Pommes frites

menu

Pommes frites heißt auf deutsch: „ausgebackene (Erd-)Äpfel”. Es sind frittierte, längliche Stäbchen aus Kartoffeln. Sie sind die absoluten Überflieger unter den Kartoffelprodukten. In Deutschland sind sie mit einem jährlichen Absatz von knapp 300.000 Tonnen eines der beliebtesten Tiefkühlprodukte. Am Gesamtumsatz mit Pommes frites sind die Sorten für den Backofen mit über 80 Prozent beteiligt. Kein Wunder, denn diese Art der Zubereitung macht weitaus weniger Arbeit – und die Pommes haben zudem einen geringeren Fettgehalt.
Angeboten werden die Kartoffelstäbchen in unterschiedlichen Schnittformen. Die meisten messen etwa fünf Zentimeter, doch es gibt auch besonders lange Varianten. Im …

add_circle_outline

Pommes frites heißt auf deutsch: „ausgebackene (Erd-)Äpfel”. Es sind frittierte, längliche Stäbchen aus Kartoffeln. Sie sind die absoluten Überflieger unter den Kartoffelprodukten. In Deutschland sind sie mit einem jährlichen Absatz von knapp 300.000 Tonnen eines der beliebtesten Tiefkühlprodukte. Am Gesamtumsatz mit Pommes frites sind die Sorten für den Backofen mit über 80 Prozent beteiligt. Kein Wunder, denn diese Art der Zubereitung macht weitaus weniger Arbeit – und die Pommes haben zudem einen geringeren Fettgehalt.
Angeboten werden die Kartoffelstäbchen in unterschiedlichen Schnittformen. Die meisten messen etwa fünf Zentimeter, doch es gibt auch besonders lange Varianten. Im Standardschnitt beträgt der Durchmesser ca. elf Millimeter, im Feinschnitt nur sechs Millimeter.
Die sogenannten „Pommes alumettes” sind fast so dünn wie ein Streichholz. Es gibt aber auch mega-dicke Frites. Die Kanten der Stäbchen können gerade oder gewellt sein. Neben den „normalen“ Stäbchen umfasst das Sortiment auch fein gewürzte Sorten – und nicht nur Pommes. Köstlich schmecken gewürzte Kartoffelschnitze mit und ohne Schale, Kartoffelscheiben mit Smiley-Gesichtern, Kartoffelspiralen und manches mehr. Immer wieder liegen Neuheiten in der Tiefkühltruhe.

Wissenswertes

Erfunden – oder besser aus der Not geboren – wurden sie in Belgien. Dort war es im 18. Jahrhundert üblich, kleine Flussfische in heißem Öl zu braten. Da es im Winter aber an Fischen mangelte, wurden kurzerhand längliche Kartoffelstücke knusprig gebacken. Die Idee machte Schule, und im Laufe der Jahrzehnte wurden tiefgekühlte Pommes frites für die Fritteuse daraus. 1978 kamen die ersten TK-Kartoffelstäbchen zur Zubereitung im Backofen auf den deutschen Markt – und damit begann ein neues Pommes-Zeitalter.

Herstellungsprozess (Beschreibung)

Zur Herstellung von Pommes frites verwendet man gut geformte Kartoffeln mit hohem Stärkegehalt. Sie werden im Dampf geschält und anschließend sortiert, denn nur absolut makellose Knollen kommen in Frage. Die Kartoffeln durchlaufen Messerraster und werden dabei in Stäbchen geschnitten.
Dann folgt das Blanchieren in 70 Grad heißem Wasser, dann ein Trockenprozess und schließlich das Vorfrittieren in reinem Pflanzenöl. Nach dem Abschütteln von überschüssigem Fett auf einem Vibrationsband geht es für ca. zwanzig Minuten in den Kühltunnel, wo bei -30 Grad schockgefrostet wird. Jetzt fehlt nur noch die Verpackung und ab geht’s in den Handel.

Passt zu...

Herkunftsort