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Sojasprosse

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Die Sojabohne, oft nur „Soja” genannt, weist eine hohe Artenvielfalt auf, wobei die gelbe Sojabohne zu den am längsten verwendeten gehört. Wenn sie blüht, wachsen purpurne und weiße Blumen buschig um den Stamm der Bohne.
Neben der Kresse gehört diese Sprosse zu den bekanntesten in unserem Kulturkreis. Oft wird die Sojabohne mit der Mungobohne, auch „Grüne Soja” genannt, verwechselt und dessen Keimlinge fälschlicherweise als Sojasprossen bezeichnet. Die eigentliche Sojapflanze ist jedoch die gelbe Soja.
Im Vergleich zur Mungobohne ist die Sojabohne deutlich größer und führt zu dickeren Sprossen. Sie schmecken nicht so zart und leicht mehlig. Sojasprossen wird eine Reihe heilender Wirkungen zugesprochen. So sollen die Sprossen gegen Gicht und Rheuma, aber auch gegen Wechseljahrsbeschwerden helfen.

Tipp

Zwar ist der Gehalt an giftigem Phasin in den Sprossen gering und sinkt durch das Einlegen in Gläsern oder Dosen nochmals. Allerdings wird es durch Erhitzen der Sprossen erst komplett abgebaut. Kurzes Blanchieren reicht dabei aus.

Allergiehinweis

Nicht jeder Mensch verträgt Sojasprossen. Bei einigen kann der Verzehr zu allergischen Reaktionen führen. Wer auf Birkenpollen reagiert, ist besonders gefährdet.

Verzehrhinweis

Die Sprossen der Sojapflanze müssen vor dem Verzehr gedünstet werden. Der Geschmack ist leicht mehlig, eignet sich jedoch zu vielen Gerichten, wie Suppen und Eintöpfen.

Nährwerte

Wenn nicht anders angegeben gelten die Werte jeweils pro 100g.

Nährwertübersicht

Kalorien
52
kcal
Fettgehalt
1.2
g
Kohlenhydrate
4.68
g
Eiweiß
5.3
g

Fettwerte

Fettgehalt
1.2
g

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate
4.68
g

Mineralstoffe und Spurenelemente

Natrium
30
mg
Kalzium
32
mg
Eisen
0.9
mg
Kalium
235
mg

Vitamine

Vitamin C
19.62
mg
Vitamin E
0.09
mg

Geschmacksnote