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Morchel

Lateinischer Name: Morchella

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Mit ihren faltigen und gefächerten Hüten sehen Morcheln nicht besonders vertrauenserweckend aus. In Deutschland wachsen etwa zwölf verschiedene Morchel-Arten, die sich vor allem in der Größe und Farbe voneinander unterscheiden. Sie haben einen weißen, hohlen Stiel, der oben deutlich schmaler als unten ist, und einen hohen hellockerfarbenen, gelbgrauen, gelblich braunen, dunkelbraunen oder fast schwarzen Hut mit wabenähnlicher Struktur. Dabei gilt als Faustregel: Je dunkler, desto aromatischer – allerdings leider auch desto rarer und teurer. Die Hutform variiert von birnenförmig-oval bis spitzkegelig. Je nach Art werden Morcheln etwa vier bis zwölf Zentimeter hoch und vier bis neun …

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Mit ihren faltigen und gefächerten Hüten sehen Morcheln nicht besonders vertrauenserweckend aus. In Deutschland wachsen etwa zwölf verschiedene Morchel-Arten, die sich vor allem in der Größe und Farbe voneinander unterscheiden. Sie haben einen weißen, hohlen Stiel, der oben deutlich schmaler als unten ist, und einen hohen hellockerfarbenen, gelbgrauen, gelblich braunen, dunkelbraunen oder fast schwarzen Hut mit wabenähnlicher Struktur. Dabei gilt als Faustregel: Je dunkler, desto aromatischer – allerdings leider auch desto rarer und teurer. Die Hutform variiert von birnenförmig-oval bis spitzkegelig. Je nach Art werden Morcheln etwa vier bis zwölf Zentimeter hoch und vier bis neun Zentimeter dick.
Morcheln sind selten geworden, doch sie wachsen nicht nur im Wald und an feuchten Waldrändern, sondern zum Beispiel auch im Garten. Von April bis Juni kommen die Pilze aus dem Boden und nur während dieser Zeit werden sie vom Handel frisch angeboten. Zum Bedauern ihrer Liebhaber gibt es die Edelpilze mit dem schwammartigen Hut nicht aus der Zucht, sondern nur wild – und auch das immer seltener. Zum Glück braucht man aber nicht viel, denn Morcheln schmecken ausgesprochen intensiv, sodass schon kleine Mengen genügen.

Tipp

Alle Morchelarten sind genießbar, allerdings enthalten sie roh ein Gift, das erst durch mindestens fünfminütiges Garen oder durch etwa sechsstündiges Trocknen im Backofen oder durch Trocknen im Dörrapparat unschädlich wird. Manche Experten raten auch, Morcheln nach dem Putzen kurz mit kochendem Wasser zu überbrühen und das Wasser anschließend wegzuschütten.

Lagerhinweis

Morcheln können für die Lagerung getrocknet werden: Die geputzten Pilze auf ein Backblech legen und bei maximal 50 Grad trocknen lassen, bis sie „rascheln“. Besonders gut klappt das mit einem Umluftherd. Schalten Sie die Temperatur keinesfalls höher, denn dann geht zwar das Trocknen schneller, aber die Morcheln verlieren an Farbe und Geschmack. Zum Schluss die getrockneten Morcheln in Gläser mit Schraubverschluss oder in luftdicht verschließbare Dosen füllen. Trocken und dunkel aufbewahren.

Nährwerte

Wenn nicht anders angegeben gelten die Werte jeweils pro 100g.

Nährwertübersicht

Kalorien
31
kcal
Fettgehalt
0.6
g
Kohlenhydrate
5
g
Eiweiß
3.1
g

Fettwerte

Fettgehalt
0.6
g

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate
5
g

Mineralstoffe und Spurenelemente

Natrium
21
mg
Kalzium
43
mg
Kalium
411
mg

Saisonale Verfügbarkeit

Bayern
JAN J FEB F MÄR M APR A MAI M JUN J JUL J AUG A SEP S OKT O NOV N DEZ D

Herkunftsort

Geschmacksnote