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Palmkohl

Lateinischer Name: Brassica oleracea var. palmifolia DC.

Synonym: Italienischer Kohl , Schwarzkohl , Toskanischer Kohl
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Der Palmkohl ist einer der ältesten Blattkohle. Er gilt als Ursprung von vielen anderen Kohlarten, beispielsweise dem Kopf- und Rosenkohl. Der Palmkohl kann bis zu drei Meter hoch werden. Die 60 bis 80 Zentimeter langen sowie acht bis zehn Zentimeter breiten Blätter sind dunkelgrün bis schwarz-grün und ähneln denen des Wirsings. Die Anordnung der Blätter, die leicht nach unten gerollt sind, ist palmartig. Daraus resultiert auch der Name.
Sein Geschmack liegt zwischen Mangold und Wirsing, manchmal meint man aber auch eine Ähnlichkeit zu Brokkolie feststellen zu können. Der Palmkohl blüht in den Monaten Mai bis August und kommt im Herbst auf den Markt. Er ist allerdings nicht das ganze Jahr über frisch zu kaufen, es sei denn, es wird auf Importware zurückgegriffen.
In den Gemüseabteilungen der Discounter und Supermärkte ist Palmkohl selten zu finden. Dieses interessante Blattgemüse kann eher auf einem Wochenmarkt oder in einer Markthalle gekauft werden.

Wissenswertes

Palmkohl war schon in der Antike bekannt. Wie andere Kohlarten auch, stammt er ursprünglich aus der Mittelmeerregion sowie aus Kleinasien. Durch eine Weiterzucht wurden zahlreiche andere Kohlarten gezüchtet. Der Palmkohl wächst heutzutage in den meisten Regionen von Süd- und Mitteleuropa.

Verzehrhinweis

Die Verarbeitung und Weiterverwendung ist einfach: Die Blätter werden abgeschnitten oder herausgebrochen, gründlich gewaschen und anschließend gut trocken geschüttelt. Danach werden die dicken Blattrippen entfernt und die Blätter in Streifen geschnitten. Diese werden dann etwa vier Minuten blanchiert. Das Gemüse wird nun abgegossen und muss gut abtropfen.
Zubereitungstipps: Die fein geschnittenen Blätter können zum Beispiel für einen Salat oder in der gedünsteten Form als Gemüse verwendet werden. Der Palmkohl ist auch hervorragend für toskanische Wintereintöpfe geeignet. Eine bekannte Verwendung ist die Kohlsuppe „caldo verde”, die aus Portugal stammt. Der Palmkohl kann auch wie Mangold …

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Die Verarbeitung und Weiterverwendung ist einfach: Die Blätter werden abgeschnitten oder herausgebrochen, gründlich gewaschen und anschließend gut trocken geschüttelt. Danach werden die dicken Blattrippen entfernt und die Blätter in Streifen geschnitten. Diese werden dann etwa vier Minuten blanchiert. Das Gemüse wird nun abgegossen und muss gut abtropfen.
Zubereitungstipps: Die fein geschnittenen Blätter können zum Beispiel für einen Salat oder in der gedünsteten Form als Gemüse verwendet werden. Der Palmkohl ist auch hervorragend für toskanische Wintereintöpfe geeignet. Eine bekannte Verwendung ist die Kohlsuppe „caldo verde”, die aus Portugal stammt. Der Palmkohl kann auch wie Mangold verwendet werden, doch er braucht beim Garen länger. Er wird auch gern mit Zwiebeln angeschmort, mit Tomaten und Knoblauch verfeinert. Dann kann er kann mit Nudeln oder Reis und gerösteten Pinienkernen serviert werden.
In einem grünen Smoothie wird der Palmkohl ebenfalls sehr gern verwendet und überzeugt mit seinen gesundheitlichen Vorteilen. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass die Blätter möglicherweise feste Fasern enthalten. Daher bedarf es eines starken Mixers. Alternativ kann Kohl mit jungen und damit noch sehr feinen Blättern genutzt werden. Ganz gleich, ob in einer Suppe, einem Auflauf oder einem Gemüsekuchen – der Palmkohl kann ganz nach Bedarf überall eingesetzt werden. Erlaubt ist beim Palmkohl, was schmeckt.

Lagerhinweis

Der Palmkohl kann im Kühlschrank meistens ohne Probleme länger als eine Woche aufbewahrt werden. Kurz blanchiert, kann Palmkohl auch gut eingefroren werden.

Nährwerte

Wenn nicht anders angegeben gelten die Werte jeweils pro 100g.

Nährwertübersicht

Kalorien
25
kcal
Fettgehalt
0.2
g
Kohlenhydrate
4.1
g
Eiweiß
1.4
g

Fettwerte

Fettgehalt
0.2
g

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate
4.1
g

Zubereitungsart