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Pimentón de la Vera

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Pimentón de la Vera gibt es in zwei Sorten, die sich in Schärfe und Aroma unterscheiden: mild (dulce) und scharf (picante). Mittelscharf (agridulce) wird aus einer Mischung der beiden Sorten erzeugt. Aber auch in der Form gibt es Unterschiede. Während einige Sorten längliche Schoten haben, kommen auch solche mit runden Chilis zum Einsatz, die ähnlich wie die mexikanische Cascabel aussehen und in getrocknetem Zustand ähnlich rasseln.

Wissenswertes

Pimentón de la Vera gedeihen in der Region La Vera, die sich im Norden von Cáceres am Fuß der Sierra de Gredos befindet, besonders gut und werden direkt nach der Ernte auf Trockenböden etwa eine Woche lang mehrfach umgeschichtet und über dickem Eichenholzrauch geräuchert. Das Eichenholz stammt von der Steineiche.
Nach der Trocknung werden die geräucherten Schoten in Mahlwerken zu rotem, feinem Pulver vermahlen; dabei wird traditionell vermieden, Kerne und Stiele der Schoten mitzuverarbeiten. Der Mahlvorgang wird bis zu fünfmal wiederholt, um den gewünschten Feinheitsgrad zu erreichen. Danach wird das fertige Paprikapulver in typische Blechbüchsen verpackt, die das Aroma besonders gut bewahren. Jede Büchse hat ein Siegel, welches die Herkunftsbezeichnung Denominación de Origen Pimentón de la Vera trägt.

Verzehrhinweis

Pimentón de la Vera ist eine wichtige Zutat für die spanische Chorizo. In der Extremadura wird die Sorte auch vielfach bei der Hausschlachtung als Gewürz und natürlicher Konservierungsstoff verwendet. Vegetarische Gerichte erhalten mit Pimentón ein Raucharoma. Auch für viele Fischgerichte eignet sich der Chili.

Nährwerte

Wenn nicht anders angegeben gelten die Werte jeweils pro 100g.

Weitere Angaben

Schärfegrad in Scoville
1500 - 2500

Herkunftsort