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Brühwurst

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Brühwurst bildet die größte deutsche Wurstfamilie und hat weltbekannte Mitglieder wie die Schinkenwurst, Frankfurter Würstchen, Wiener und nicht zuletzt die bayerische Weißwurst. Bei allen Brühwürsten handelt es sich um Frischwürste, die durch Hitzebehandlung haltbar gemacht werden.
Brühwurst ist nicht gleich Brühwurst. Dazu tragen die unterschiedlichsten Gewürze bei, aber auch Zutaten wie beispielsweise Stückchen von Paprikaschoten, Pistazien, grüne Pfefferkörner, Käse, magere Fleischstücke als Einlage und vieles mehr.
In den Handel kommt Brühwurst in allen drei Qualitätsklassen. Für Spitzenqualität verwendet man ausschließlich sehnenarmes Fleisch und entschwarteten Speck. Mittlere Qualität besteht aus Fleisch wie gewachsen, entschwartetem Speck oder anderem Fettgewebe. An Innereien ist nur die Leber erlaubt und in einigen Regionen die Zugabe von gewürfeltem Herz. Brühwurst einfacher Qualität enthält bis zu zehn Prozent Schwarten und Sehnen. Bestimmte Brühwurstsorten gibt es nicht „einfach“: Bierschinken, Bierwurst, Bockwurst, Frühstücksfleisch, Gelbwurst, Göttinger, Jagdwurst, Lyoner, Kochsalami, Mortadella und Schinkenwurst.

Tipp

Milde Wurstsorten wie Fleischwurst oder Weißwurst harmonieren hervorragend mit süßem Senf.

Lagerhinweis

Brühwürste sind Frischwürste mit relativ kurzer Haltbarkeit.

Ausschließend

Herstellungsverfahren