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Lammfleisch

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Lammfleisch stammt von Tieren, die jünger als zwölf Monate sind. Sie haben einen geringen Fettansatz und liefern im Verhältnis viel zartes Fleisch. Der typische Geschmack kommt am besten bei drei bis vier Monate alten Lämmern zur Geltung.

Tipp

Lammfleisch ist von Natur aus zart und zudem sehr einfach und schnell zuzubereiten. Eine Ausnahme bilden der Hals und die Brust, die am besten geschmort werden sollten. Damit Lammfleisch zart bleibt, sollte es nicht direkt nach der Entnahme aus dem Kühlschrank verarbeitet werden. Besser lässt man es bei Raumtemperaturen ruhen, damit die Temperaturunterschiede nicht zu groß sind. Auch nach der Zubereitung sollte das Fleisch unbedingt noch ruhen, damit es sich entspannen kann und der Saft sich gleichmäßig verteilt. Die Ruhezeit für kleinere gegrillte Fleischstücke unter einer Aluminiumfolie entspricht der Grilldauer. Bei größeren Stücken, wie einer Haxe oder einer Schulter, beträgt die …

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Lammfleisch ist von Natur aus zart und zudem sehr einfach und schnell zuzubereiten. Eine Ausnahme bilden der Hals und die Brust, die am besten geschmort werden sollten. Damit Lammfleisch zart bleibt, sollte es nicht direkt nach der Entnahme aus dem Kühlschrank verarbeitet werden. Besser lässt man es bei Raumtemperaturen ruhen, damit die Temperaturunterschiede nicht zu groß sind. Auch nach der Zubereitung sollte das Fleisch unbedingt noch ruhen, damit es sich entspannen kann und der Saft sich gleichmäßig verteilt. Die Ruhezeit für kleinere gegrillte Fleischstücke unter einer Aluminiumfolie entspricht der Grilldauer. Bei größeren Stücken, wie einer Haxe oder einer Schulter, beträgt die Ruhezeit etwa 15 Minuten, wobei das Fleisch einmal gewendet werden sollte, damit es eine schöne gleichmäßige Farbe annimmt. Unabhängig davon, ob man das Lammfleisch grillt, sollte es immer rosafarben oder ”auf den Punkt” gegart serviert werden. Bei zu langem Garen wird es leicht trocken und zäh.
Als Gewürze für Lammfleisch kommen mediterrante Kräuter wie Basilikum, Thymian, Rosmarin, Salbei, Estragon oder Minze infrage. Auch zerriebener Knoblauch wertet das Fleisch auf, ohne seinen Eigengeschmack zu überdecken. Bei den Beilagen ist ebenfalls weniger mehr. Hier empfehlen sich Ofenkartoffel und zartes Gemüse. In anderen kulinarischen Kulturen kombiniert man Lamm auch gern mit süßen Zutaten, wie zum Beispiel Honig, Pflaumen oder Aprikosen.
Wenn man Lammfleisch grillt, ist es ratsam, es vorher mit Öl zu bestreichen oder in einem aromatischen Kräuteröl zu marinieren.
Füllungen können einen Lammbraten verfeinern. Dafür kommen verschiedene Mischungen infrage.

Verzehrhinweis

Damit sich Koteletts und Fleischscheiben beim Braten nicht wölben, schneidet man die Fettränder im Abstand von ungefähr zwei Zentimetern ein. Beim Braten vom Rücken wird die Fettschicht rautenförmig eingeschnitten. So können auch die Gewürzaromen besser eindringen.
Lammfleisch immer sehr heiß auf den Tisch bringen (Teller vorwärmen), denn das Fett erstarrt bereits zwischen 30 und 50 Grad und schmeckt dann „talgig“.
Lammfleisch braucht Gewürze. Perfekt wird es mit „Kräutern der Provence“ und Knoblauch. Auch andere Kräuter wie beispielsweise Pfefferminze, Estragon, Fenchel und Petersilie harmonieren hervorragend mit dem Lammgeschmack.
Zum Kurzbraten ist Lammfleisch mit hellem Fett zu empfehlen. Fleisch mit gelbem Fett (ältere Tiere) wird zäh und hat einen aufdringlichen Geschmack.

Nährwerte

Wenn nicht anders angegeben gelten die Werte jeweils pro 100g.

Nährwertübersicht

Kalorien
294
kcal
Fettgehalt
21
g
Eiweiß
25
g

Fettwerte

Fettgehalt
21
g
Cholesterin
97
g

Mineralstoffe und Spurenelemente

Natrium
72
mg
Kalzium
17
mg
Eisen
1.9
mg
Kalium
310
mg

Vitamine

Vitamin B12
2.6
μg

Unterscheidungsmerkmal (Fleisch)

nach Alter und Geschlecht

Enthalten in

Ausschließend

Saisonale Verfügbarkeit

Herkunftsort

Geschmacksnote

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