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Lamm- und Schaffleisch

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Als Lamm wird ein juveniles Schaf bezeichnet. Lebensmittelrechtlich dürfen Tiere bis zum Alter von einem Jahr als „Lamm” bezeichnet werden. Lämmer, die noch Muttermilch aufnehmen, werden als „Sauglamm” bezeichnet (Bayern und Österreich: Milchlamm). Lämmer werden aufgrund ihres mild-aromatischen Fleisches geschlachtet, das zarter ist als das der erwachsenen Tiere und einen geringen Fettansatz hat.
Als Schaffleisch kommt Fleisch von Tieren auf den Markt, die älter sind als ein Jahr.
Die Verbraucher reagierten lange zurückhaltend auf Schaffleisch, denn man befürchtete den durchaus penetranten Hautgoût von altem Hammelfleisch. Inzwischen jedoch wurden Lamm- und Schaffleisch auch in Deutschland …

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Als Lamm wird ein juveniles Schaf bezeichnet. Lebensmittelrechtlich dürfen Tiere bis zum Alter von einem Jahr als „Lamm” bezeichnet werden. Lämmer, die noch Muttermilch aufnehmen, werden als „Sauglamm” bezeichnet (Bayern und Österreich: Milchlamm). Lämmer werden aufgrund ihres mild-aromatischen Fleisches geschlachtet, das zarter ist als das der erwachsenen Tiere und einen geringen Fettansatz hat.
Als Schaffleisch kommt Fleisch von Tieren auf den Markt, die älter sind als ein Jahr.
Die Verbraucher reagierten lange zurückhaltend auf Schaffleisch, denn man befürchtete den durchaus penetranten Hautgoût von altem Hammelfleisch. Inzwischen jedoch wurden Lamm- und Schaffleisch auch in Deutschland als Spezialität entdeckt, die sich aufgrund ihrer Vielseitigkeit wachsender Beliebtheit erfreut. In der südosteuropäischen Küche und im Mittelmeerraum spielen Ziegen- und Schaffleisch dagegen schon immer eine große Rolle. Auch in der irischen Küche wird viel Schaffleisch genutzt.
Im Vergleich zu anderen Schlachttieren haben Schafe Glück: Sie werden nach wie vor artgerecht auf der Weide gehalten und kennen den Stall – wenn überhaupt – nur vom Winter. Die Tiere ernähren sich natürlich, und der Einsatz von mastfördernden Mitteln und vorbeugender Behandlung mit Antibiotika ist unüblich.
Große Schafherden findet man vorwiegend in Norddeutschland. Importiert wird frisches Lammfleisch aus Irland. Das Lammfleisch in der Tiefkühltruhe stammt vorwiegend aus Neuseeland, und Kenner behaupten, es könne geschmacklich mit deutschen Produkten nicht mithalten.

Wissenswertes

In der christlichen Religion gilt das Lamm als Analogie-Symbol für das Opfer durch den stellvertretenden Kreuzestod Jesu Christi. Entsprechend hat das Osterlamm in deutschen Küchen Tradition, aber auch in Südeuropa ist dieser Brauch sehr verbreitet.

Ausschließend

Saisonale Verfügbarkeit

Geschmacksnote