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Forelle

Lateinischer Name: Salmo trutta

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Forellen zählen zu den lachsartigen Fischen.
Es gibt unterschiedliche Arten von Forellen, die in Anlehnung an ihren Lebensraum und ihr Erscheinungsbild benannt werden. Meer- und Seeforellen sind sich optisch sehr ähnlich, wobei erstere vorwiegend in Salz- und letztere in Süßwasser leben. Sie ernähren sich beide hauptsächlich von kleinen Krebsen und Fischen. Bachforellen leben in kalten, fließenden Gewässern, Regenbogenforellen waren ursprünglich Salzwasserfische, werden heute überwiegend in Süßwasser gezüchtet. Diese beiden ernähren sich von Insekten, Schnecken und Würmern.
Das Fleisch der Forelle ist sehr zart, würzig und lässt sich recht gut entgräten, wobei die elastischen „Stehgräten“ im Rücken auch mitverzehrt werden können. Der individuelle Geschmack des Fisches hängt stark von der jeweiligen Wasserqualität seines Lebensraumes ab. Da die auf dem Markt angebotenen Forellen jedoch überwiegend Zuchtfische sind, werden sie das ganze Jahr über in gleichbleibender Qualität angeboten. Sie kommen lebend, auf Eis, geräucht und tiefgefroren in den Handel.

Tipp

Früher wurden Forellen von Mönchen gezüchtet und schwermütigen Menschen als stimmungsaufhellendes Mittel verabreicht. Das ist ein früher Hinweis der Wirksamkeit von Omega-3-Fettsäuren auf das psychische Gleichgewicht.

Verzehrhinweis

Forellen eignen sich für fast jede Art der Zubereitung. Die Klassiker sind Räucherforelle, der gekochte Fisch als „Forelle blau“ sowie die gebratene „Forelle Müllerin-Art“. Letztere wird als ganzer Fisch mit Haut in Mehl gewendet und zunächst in Butterschmalz knusprig gebraten. Zum Schluss wird das Gericht mit einem Stich Butter abgerundet. Sehr gut kann man Forellen im Ganzen – nach Belieben mit Kräutern und Zitronenscheiben gefüllt – grillen oder im Ofen backen.
Am besten schmeckt die Forelle noch warm, wenn sie gerade eben ganz frisch geräuchert wurde. Alternativ können fertig gekaufte Räucherforellen vor dem Servieren leicht im Ofen angewärmt werden.

Forellen kann man auch ohne …

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Forellen eignen sich für fast jede Art der Zubereitung. Die Klassiker sind Räucherforelle, der gekochte Fisch als „Forelle blau“ sowie die gebratene „Forelle Müllerin-Art“. Letztere wird als ganzer Fisch mit Haut in Mehl gewendet und zunächst in Butterschmalz knusprig gebraten. Zum Schluss wird das Gericht mit einem Stich Butter abgerundet. Sehr gut kann man Forellen im Ganzen – nach Belieben mit Kräutern und Zitronenscheiben gefüllt – grillen oder im Ofen backen.
Am besten schmeckt die Forelle noch warm, wenn sie gerade eben ganz frisch geräuchert wurde. Alternativ können fertig gekaufte Räucherforellen vor dem Servieren leicht im Ofen angewärmt werden.

Forellen kann man auch ohne Profi-Equipment selbst räuchern: Einen Kochtopf mit gut schließendem Deckel (am besten aus Glas – für mehr Durchblick während des Räucherns) wählen. Den Topfboden mit 2 Esslöffel schwarzem Tee oder einer Handvoll Heu bedecken. Nach Belieben einige Kräuterzweige oder Gewürze wie Wacholder oder Lorbeer zufügen. Einen Gemüsedämpfeinsatz in den Topf stellen und darauf die Forellenfilets mit einem passend geschnittenen Stück Backpapier legen. Den Topf mit dem Deckel verschließen und für 15 bis 20 Minuten bei voller Hitze auf dem Herd räuchern. Das Filet vom Papier nehmen, nach Belieben von der Haut befreien und lediglich mit etwas Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und gutem Olivenöl würzen. Sofort warm servieren.

Nährwerte

Wenn nicht anders angegeben gelten die Werte jeweils pro 100g.

Nährwertübersicht

Kalorien
103
kcal
Fettgehalt
2.73
g
Eiweiß
19.5
g

Fettwerte

Fettgehalt
2.73
g
Gesättigte Fettsäuren
0.61
g
Einfach ungesättigte Fettsäuren
0.8
g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
1.05
g
Cholesterin
56
g

Mineralstoffe und Spurenelemente

Natrium
63
mg
Kalzium
12
mg
Magnesium
26
mg
Eisen
0.69
mg
Kalium
374
mg

Vitamine

Vitamin A
100
IU
Vitamin C
3.6
mg
Vitamin E
1.66
mg
Vitamin B12
5
μg

Passt zu...

Ausschließend

Qualitätsmerkmal