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Seelachs

Lateinischer Name: Pollachius virens

Synonym: Köhler
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Seelachse gehören zur Familie der dorschartigen Fische und sind eng mit dem Kabeljau verwandt.
Jedoch ist ihr lang gestreckter Körper um einiges eleganter. Der Seelachs hat eine perlgraue Färbung mit fast weißem Bauch sowie dunklem Rücken und ein – auch innen – schwarzes Maul, weshalb er früher auch „Köhler“ genannt wurde. Sehr charakteristisch ist sein ausgeprägter Unterkiefer. Seelachse werden bis zu 70 Zentimeter lang. Allerdings gibt es auch Ausnahmeexemplare, die eine Länge von bis zu 130 Zentimeter und ein Gewicht von sieben Kilogramm erreichen.
Seelachs zählt in Deutschland zu den beliebtesten Speisefischen. Sein festes Fleisch zeichnet sich durch einen sehr kräftigen und würzigen …

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Seelachse gehören zur Familie der dorschartigen Fische und sind eng mit dem Kabeljau verwandt.
Jedoch ist ihr lang gestreckter Körper um einiges eleganter. Der Seelachs hat eine perlgraue Färbung mit fast weißem Bauch sowie dunklem Rücken und ein – auch innen – schwarzes Maul, weshalb er früher auch „Köhler“ genannt wurde. Sehr charakteristisch ist sein ausgeprägter Unterkiefer. Seelachse werden bis zu 70 Zentimeter lang. Allerdings gibt es auch Ausnahmeexemplare, die eine Länge von bis zu 130 Zentimeter und ein Gewicht von sieben Kilogramm erreichen.
Seelachs zählt in Deutschland zu den beliebtesten Speisefischen. Sein festes Fleisch zeichnet sich durch einen sehr kräftigen und würzigen Geschmack aus. Es ist perlgrau, wird aber beim Garen weiß. In den Handel kommt Seelachs frisch und tiefgefroren, als ganzer Fisch und Filet, getrocknet als Klipp- und Stockfisch oder Lachsersatz.
Hauptlebensraum des Seelachses ist der Nordatlantik. Dort schwimmt er vor Island, Norwegen sowie in der Nordsee und ist auch rund um Großbritannien zu finden. Neben Norwegen und Frankreich gehören die Färöer-Inseln, Großbritannien und Deutschland zu den wichtigsten Fangnationen. Prinzipiell ist Seelachs das ganze Jahr über erhältlich. Die Hauptfangsaison liegt allerdings zwischen Oktober und Februar.

Tipp

Seelachs war früher eher ein Ladenhüter. Sein Fleisch ist im Rohzustand dunkel bis gräulich, was bei den Fischfans nicht besonders gut ankam – obwohl es beim Garen hell wird. Pfiffige Produktentwickler kamen daher auf die Idee, den Fisch einzufärben und als kostengünstigen „Lachsersatz“ zu vertreiben, was tatsächlich großen Anklang fand und bis heute erfolgreich vermarktet wird. Das entgrätete Fleisch wird mit Salz gebeizt, in dünne Scheiben geschnitten, lachsrot gefärbt und kalt geräuchert. Zur Verlängerung der Haltbarkeit legt man die Scheiben in Öl ein, manchmal wird auch mit Gewürzen verfeinert. Bei der Verarbeitung anfallende Abschnitte kommen als „Seelachsschnitzel in Öl“ auf den Markt.

Verzehrhinweis

Das Fleisch des Seelachses lässt sich zur Zubereitung von Fischfrikadellen, als knusprig frittierten Backfisch oder im Fischstäbchen verwenden. Seelachsfilets kann man hervorragend im Ofen garen, am besten auf einer „Unterlage“ aus Gemüse oder Kartoffeln. Und weil das Fleisch so schön fest ist, eignet es sich sogar zum Grillen. Am besten in einem Speckmantel als „Antihaft-Hülle“, dessen zusätzliche, kräftige Geschmacksnote der Seelachs gut vertragen kann.

Nährwerte

Wenn nicht anders angegeben gelten die Werte jeweils pro 100g.

Nährwertübersicht

Kalorien
100
kcal
Fettgehalt
2.39
g
Eiweiß
19.32
g

Fettwerte

Fettgehalt
2.39
g
Gesättigte Fettsäuren
0.64
g
Einfach ungesättigte Fettsäuren
0.66
g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
0.83
g
Cholesterin
60
g

Mineralstoffe und Spurenelemente

Natrium
52
mg
Kalzium
17
mg
Magnesium
26
mg
Eisen
0.24
mg
Kalium
386
mg

Vitamine

Vitamin A
30
IU
Vitamin C
0.72
mg
Vitamin E
0.389
mg
Vitamin B12
3
μg

Enthalten in

Ausschließend

Qualitätsmerkmal

Saisonale Verfügbarkeit

Nordatlantik
JAN J FEB F MÄR M APR A MAI M JUN J JUL J AUG A SEP S OKT O NOV N DEZ D

Geschmacksnote