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Sardine

Lateinischer Name: Sardina pilchardus

Synonym: Pilchard
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Sardinen sind Wanderfische, die in Schwärmen unterwegs sind. Deshalb gelten sie als Nomaden der Meere. Der Fisch gehört zur Familie der Heringsfische. Er ernährt sich hauptsächlich von winzigen Krebstieren, Fischlaich und Larven.
Sardinen sind sehr temperaturempfindliche Tiere, die Wassertemperaturen von 10 bis 20 Grad bevorzugen. Ihren Lebensraum verlagern sie deshalb je nach Jahreszeit entsprechend nach Norden oder Süden. Sardinen leben in einer Wassertiefe von bis zu 60 Meter. In der Nacht jedoch schwimmen sie näher an die Oberfläche und übernachten in einer Tiefe von 15 bis 30 Meter.
Junge Sardinen wachsen sehr schnell und erreichen bereits nach einem Lebensjahr eine Länge von bis zu …

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Sardinen sind Wanderfische, die in Schwärmen unterwegs sind. Deshalb gelten sie als Nomaden der Meere. Der Fisch gehört zur Familie der Heringsfische. Er ernährt sich hauptsächlich von winzigen Krebstieren, Fischlaich und Larven.
Sardinen sind sehr temperaturempfindliche Tiere, die Wassertemperaturen von 10 bis 20 Grad bevorzugen. Ihren Lebensraum verlagern sie deshalb je nach Jahreszeit entsprechend nach Norden oder Süden. Sardinen leben in einer Wassertiefe von bis zu 60 Meter. In der Nacht jedoch schwimmen sie näher an die Oberfläche und übernachten in einer Tiefe von 15 bis 30 Meter.
Junge Sardinen wachsen sehr schnell und erreichen bereits nach einem Lebensjahr eine Länge von bis zu acht Zentimeter. Maximal werden Sardinen ca. 26 Zentimeter lang. Sie haben einen lang gestreckten, schlanken Körper. Der Rücken ist grünlich bis bläulich gefärbt und die Bauchseite schimmert silbern. Charakteristisch sind die großen silbernen Schuppen, die entlang der Körpermitte verteilt sind. Der Unterkiefer steht auffällig nach vorne und die Flossen des Fisches sind verhältnismäßig klein.
Sardinen werden das ganze Jahr über gefangen und sind deshalb auch durchgehend in gleichbleibender Qualität im Handel erhältlich. Hier werden sie als Ölsardinen, frisch und tiefgefroren angeboten. Sie haben einen äußerst würzigen, kräftigen Geschmack.

Wissenswertes

Sardinen wurden in den 80er-Jahren als „Ersatzfisch“ für die damals knappen Heringe und Makrelen in Konservendosen eingemacht.

Verzehrhinweis

Frische Sardinen schmecken sowohl gebraten als auch gegrillt vorzüglich. Man bereitet sie immer im Ganzen zu. Zum Pochieren sind sie nicht geeignet.
Eine besonders köstliche Kombination sind gegrillte Sardinen mit einer Panzanella (Brotsalat) und schwarzen Coratina-Oliven aus Apulien.

Lagerhinweis

Sardinendosen kann man lange lagern. Einige Experten raten sogar dazu, Ölsardinen mindestens ein Jahr liegen zu lassen und die Dose regelmäßig zu wenden. Dadurch werden sie sehr gut mit dem Öl durchtränkt und entwickeln einen vorzüglichen Geschmack.

Nährwerte

Wenn nicht anders angegeben gelten die Werte jeweils pro 100g.

Nährwertübersicht

Kalorien
119
kcal
Fettgehalt
4.54
g
Eiweiß
19.4
g

Fettwerte

Fettgehalt
4.54
g
Gesättigte Fettsäuren
1.17
g
Einfach ungesättigte Fettsäuren
1.1
g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
1.67
g
Cholesterin
15
g

Mineralstoffe und Spurenelemente

Natrium
100
mg
Kalzium
85
mg
Magnesium
24
mg
Eisen
2.4
mg
Kalium
420
mg

Vitamine

Vitamin A
66.67
IU
Vitamin C
0.4
mg
Vitamin E
0.534
mg
Vitamin B12
0.1
μg

Passt zu...

Ausschließend

Qualitätsmerkmal

Geschmacksnote

Zubereitungsart