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Hühnereier aus Käfighaltung

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Bis Ende 2008 war in Deutschland die Käfighaltung erlaubt. Käfighaltung ist hygienisch und wirtschaftlich, hat aber den Nachteil, dass die Hennen nicht artgerecht leben können. In der EU gelten seit 2012 die Mindestanforderungen der „ausgestalteten Käfige“: Die Hühner müssen Sitzstangen zum Ruhen und Schlafen haben, die Eier in ein geschütztes, abgedunkeltes Nest legen können, zudem muss ein abgetrennter Scharrraum (z. B. auch zum Staubbaden) vorhanden sein.
… In Deutschland wurde die Käfighaltung durch die „Kleingruppenhaltung“ ersetzt, deren Anforderungen höher sind als die EU-Vorgaben für einen ausgestalteten Käfig. Sie sieht eine Fläche von 800 bis 900 Quadratmeter pro Henne vor, die Aufteilung des Raumes in Einstreufläche, Nest und Sitzstangen, abgedunkelte Nester zur ungestörten Eiablage und eine Gruppengröße von mindestens 28 bis 60 Hennen sowie eine Bewegungsfläche bis zu 4,8 Quadratmeter. Somit können die Hennen feste Sozialstrukturen und eine Rangordnung innerhalb der Gruppe bilden; das entspricht ihrem naturgemäßem Leben.

Ausschließend