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Lebkuchen

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Lebkuchen haben einen charakteristischen, aromatisch-intensiven Geschmack, eine angenehm weiche Konsistenz, eine dunkle Krume und sehr unterschiedliche Formen. Die Grundzutaten sind seit Jahrhunderten unverändert: Mehl, Stärke, Zucker, Eier, Milch, Honig, Hirschhornsalz oder Pottasche, dazu Gewürze wie Anis, Kardamom, Nelken, Ingwer, Muskatblüte, Piment, Zimt usw.
Zum Verfeinern verwendet man Marzipan, Mandeln, Nüsse, Rosinen, diverse Trockenfrüchte, Konfitüren und Fruchtzubereitungen.

Wissenswertes

Weltweit berühmt sind „Nürnberger Lebkuchen“, die dereinst in fränkischen Klöstern „erfunden“ wurden. Zuerst backten die Mönche Pfefferkuchen und Honigkuchen und entwickelten daraus die Lebkuchen.
Im Mittelalter kamen fromme Patres auf die geniale Idee, den Teig auf die „hostia oblata“, also auf Oblaten zu setzen. So verschmutzten die Backbleche weniger, was wiederum die lästige Spülarbeit erleichterte. Die Backoblaten werden aus einem dünnflüssigen Teig hergestellt, der aus Mehl oder Stärke und Wasser gemacht wird, und sind nicht mit den als Oblaten bezeichneten Waffeln zu verwechseln. Übrigens werden auch „Esspapier“ und Hostien aus Oblatenteig hergestellt.
Oblatenlebkuchen wurden …

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Weltweit berühmt sind „Nürnberger Lebkuchen“, die dereinst in fränkischen Klöstern „erfunden“ wurden. Zuerst backten die Mönche Pfefferkuchen und Honigkuchen und entwickelten daraus die Lebkuchen.
Im Mittelalter kamen fromme Patres auf die geniale Idee, den Teig auf die „hostia oblata“, also auf Oblaten zu setzen. So verschmutzten die Backbleche weniger, was wiederum die lästige Spülarbeit erleichterte. Die Backoblaten werden aus einem dünnflüssigen Teig hergestellt, der aus Mehl oder Stärke und Wasser gemacht wird, und sind nicht mit den als Oblaten bezeichneten Waffeln zu verwechseln. Übrigens werden auch „Esspapier“ und Hostien aus Oblatenteig hergestellt.
Oblatenlebkuchen wurden nachweislich schon 1395 von Nürnberger „Lebzeltern“ (Lebkuchenbäckern) hergestellt. 1643 genehmigte der Rat der Stadt die Gründung einer Lebkuchenzunft samt „Lade und Herberg“. Die Meisterwürde zu erreichen, war allerdings schwierig und teuer, doch bot sich manch jungem Bäcker ein praktikabler Ausweg: die Einheirat in eine Meister-Familie. Die Lebkuchen-Rezepturen wurden von einer Generation an die andere weitergegeben.
Das älteste erhaltene Rezept stammt aus dem 16. Jahrhundert: „1 Pfd. Zucker, 1⁄2 Seidlein oder 1/8erlein Honig, 4 Loth Zimet, 1 1⁄2 Muskatrimpf, 2 Loth Caramumlein, 1⁄2 Quentlein Pfeffer, 1 Diethäuflein Mehl – ergibt 5 Loth schwer.“

Lagerhinweis

Lebkuchen kündigen schon früh im Herbst die Advents- und Weihnachtszeit an. Sie schmecken frisch am besten, sind aber bei sachgemäßer Lagerung lange haltbar, zum Beispiel in luftdicht verschlossenen Dosen. Ansonsten trocknen Lebkuchen schnell aus und werden hart.

Nährwerte

Wenn nicht anders angegeben gelten die Werte jeweils pro 100g.

Nährwertübersicht

Kalorien
356
kcal
Fettgehalt
16
g
Kohlenhydrate
49
g
Eiweiß
3.9
g

Fettwerte

Fettgehalt
16
g
Gesättigte Fettsäuren
7.1
g
Einfach ungesättigte Fettsäuren
4.1
g
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
4.2
g
Cholesterin
32
g

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate
49
g

Mineralstoffe und Spurenelemente

Natrium
327
mg
Kalzium
71
mg
Eisen
2.9
mg
Kalium
439
mg

Vitamine

Vitamin A
48
IU
Vitamin C
0.1
mg

Kundenwunsch

Ausschließend

Geschmacksnote

Herstellungsverfahren