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Kekse

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Kekse werden auf Gitter- oder Stahlbändern gebacken. Sie durchlaufen bis zu 100 Meter lange Backöfen mit Heizzonen von 150 bis 350 Grad und sind in wenigen Minuten fertig. Der Fachmann unterscheidet zwischen „Hartkeksen“ aus relativ fettarmem Teig und „Mürbekeksen“ aus fettreicherem Teig. Zur Kategorie der Kekse gehören außerdem Biskuitgebäck und Blätterteiggebäck.

Wissenswertes

Als die Menschen in grauer Vorzeit Backen lernten, war das Ergbenis zunächst ein trockenes, hartes Produkt – aber gerade deshalb lange halt- und lagerbar. Lockeres Gebäck gab es erst, als man die Teiggärung und ihre Vorteile entdeckte. Wenn nun besondere Haltbarkeit erforderlich war, wurde das Gebäck zweifach gebacken, denn so wurde es trockener.
Im Römischen Reich hieß dieses Produkt daher ursprünglich „panis bis coctum” ( = zweimal gebacken). Die Italiener machten später „biscotto” daraus. Die Franzosen und Engländer wandelten diesen Begriff zu „biscuit” um. Im 15. Jahrhundert erfanden die Deutschen ihren „Zwieback” und übernahmen das Wort „Biskuit” für feines, trockenes Gebäck.
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Als die Menschen in grauer Vorzeit Backen lernten, war das Ergbenis zunächst ein trockenes, hartes Produkt – aber gerade deshalb lange halt- und lagerbar. Lockeres Gebäck gab es erst, als man die Teiggärung und ihre Vorteile entdeckte. Wenn nun besondere Haltbarkeit erforderlich war, wurde das Gebäck zweifach gebacken, denn so wurde es trockener.
Im Römischen Reich hieß dieses Produkt daher ursprünglich „panis bis coctum” ( = zweimal gebacken). Die Italiener machten später „biscotto” daraus. Die Franzosen und Engländer wandelten diesen Begriff zu „biscuit” um. Im 15. Jahrhundert erfanden die Deutschen ihren „Zwieback” und übernahmen das Wort „Biskuit” für feines, trockenes Gebäck.
In den Genuss dieser Dauerbackwaren kamen anfangs nur Soldaten und Seeleute, die haltbares Proviant für unterwegs benötigten. Englische Admirale regten an, den „Schiffszwieback” zu verbessern und mit schützender Verpackung zu versehen. Im 19. Jahrhundert kamen geschäftstüchtige englische Hersteller auf die Idee, auch die Zivilbevölkerung mit dem Gebäck zu versorgen. Damit begann der Siegeszug von „cakes”, die schon bald den Kontinent erreichten. Pioniere wie der Belgier Edouard de Beukelaer und Gottlieb Anton Gries machten die Erzeugnisse salonfähig.

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