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Dauergebäck

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So unterschiedlich die Produkte, die man als „Dauergebäck” zusammenfasst auch aussehen und schmecken, die Grundzutaten gleichen sich. Verwendet werden Mehl, Süßungsmittel (Zucker, Honig usw.), Fett, Milch, Eier und Zusatzstoffe (zum Beispiel Backtriebmittel zur Teiglockerung).
Dass trotzdem jedes Produkt einen eigenen Charakter besitzt, liegt unter anderem an der individuellen Zusammenstellung und Gewichtung einzelner Komponenten.
Spezielle Zutaten wie Nüsse, Mandeln, Marzipan und dominante Gewürze spielen eine entscheidende Rolle und auch Form und Backtechnik wirken sich auf das Produkt aus. Konservierungsstoffe, Antioxidantien (Stoffe zum Schutz vor Verderb durch Oxidation) sowie künstliche Aroma- und Farbstoffe sind für süße Dauerbackwaren tabu.

Wissenswertes

Schon die alten Römer hatten eine Vorliebe für schmackhaftes, trockenes Gebäck, das sich problemlos über längere Zeit bevorraten ließ. Es trug die Bezeichnung „panis bis coctum“, was bei den Italienern später zum „biscotto“ wurde. Die Franzosen und Engländer machten daraus „biscuit“, was die Deutschen schließlich als „Biskuit“ übernahmen. Schon 1911 stand das englische Wort „cakes“ für den „Keks“ Pate, 1941 wurde die Schreibweise in den „Duden“ übernommen. Heute ist die Auswahl an Dauerbackwaren riesig. Es gibt süße Varianten und salzige Knabberartikel.

Lagerhinweis

Feine Backwaren haben einen niedrigen Wassergehalt und sind dadurch länger haltbar.

Herstellungsverfahren